Bredelar

Sehenswürdigkeit divers

Bredelar wird geprägt vom Zisterzienserkloster, das im Jahr 1170 von Erzbischof Philipp von Heinsberg gestiftet wurde - ein Kloster für geistliche Frauen des Augustinerordens, den Prämonstratenserinnen; von 1196 bis 1803 eine Zisterzienserabtei.

Neben der evangelischen Christuskirche und der katholischen Christkönig-Kirche gibt es noch das Kultur- und Begegnungszentrum Kloster Bredelar mit der Ausstellungshalle Kunstraum Sauerland und der Ortsgeschichtlichen Sammlung.

Großflächige Mischwälder laden zum Beispiel auf den Bredelarer Bergbauspuren zu ausgedehnten Wanderungen ein. Hier kommt man auch an einer sehenswerten Mariengrotte im Wald vorbei.


Bredelar Ansicht
Christuskirche Bredelar
Bergbauspuren Bredelar - Startpunkt Bahnhof
Kloster Bredelar
Christkönigkirche Bredelar
Ortswappen Bredelar

Adresse

Bredelar

Orthelle 3

34431 Marsberg

Telefon: +49 2992 / 3388

info@tourismus-marsberg.de

Eigenschaften:

  • Parkplätze vorhanden
  • Bushaltestelle vorhanden
  • Eintritt frei

Der Name des Ortes weist auf eine schon im sehr frühen Mittelalter erfolgte Besiedlung hin. Im Althochdeutschen bedeutet nämlich „lar gleich Weideplatz, also „Bredelar gleich „ausgedehnter Weideplatz. Die Ortsgeschichte von Bredelar ist eng verbunden mit der Geschichte des in der Gemeinde liegenden Klosters der Prämonstratenserinnen und später der Zisterzienser.

Die erste Nachricht von dem Ort finden wir im Jahre 1170. In diesem Jahr stiftete der Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg an eine bereits bestehende Kirche in Breidelare, die dem hl. Laurentius geweiht war, ein Kloster für geistliche Frauen des Augustinerordens, den Prämonstratenserinnen. Den Ort für diese neue klösterliche Niederlassung, ein Gut und eine Mühle im Tal der Hoppecke, hatte er von seinem Lehnsmann, dem catellans Codescalus de Padberg, Gottschalk von Padberg, im Tausch gegen Eigengut in Beringhausen, Oesdorf und Borntosten erhalten. Die Leitung des Klosters wurde einer Äbtissin übertragen. Die geistliche Aufsicht erhielt das Prämonstratenserkloster Scheda. Dem Burgherrn Gottschalk von Padberg blieb die Vogtei über das Kloster vorbehalten. Der „wenig löbliche Lebenswandel der Ordensfrauen führte dazu, dass diese erste Stiftung nur kurzen Bestand hatte.

1196 entschloß sich der Erzbischof Adolf von Köln (1193-1205) auf Bitten des Gottschalk von Padberg, eines Sohnes des 1170 genannten Burgherrn, das Kloster in ein Männerkloster des Zisterzienserordens umzuwandeln. Die Nonnen wurden nach Rumbeck versetzt und das Verhältnis zu Scheda gelöst. Die Herren von Padberg ihrerseits verzichteten auf die Ausübung der Vogtei, die der Zisterzienserregel widersprach. Das Kloster wurde mit Mönchen aus Hardehausen besetzt. 1201 weihte der Paderborner Bischof Bernhard II von Oesede den Kirchhof von Bredelar und bestätigte dem Kloster dessen Besitz. Im 13. Jahrhundert war das Kloster bestrebt, planmäßig seinen Besitz vor allen in den Nachbarorten zu erweitern. So wurde das Kloster, meist durch Kauf, fast alleiniger Grundherr der Siedlungen Giershagen, Beringhausen, Messinghausen und Bontkirchen, die geradezu als Bredelarer Klosterdörfer bezeichnet wurden.

Zwischen 1470 und 1518 verkaufte das Kloster seine Besitzungen auf dem Sintfeld an das Kloster Dalheim. Der 30-jährige Krieg brachte für den Ort und auch das Kloster große Not, so dass 1631 die Mönche das Kloster verließen. Doch vor Ende des Krieges konnte eine Sanierung und Wiederherstellung des Klosters vorgenommen werden.

Im 7-jährigen Krieg war auch das Kloster 1761 in die Kampfhandlungen miteingebunden und erlitt bei einer Bestürmung Beschädigungen. 1784 brannte die gesamte Klosteranlage mit der Kirche ab. Die erhaltenen Gebäude stammen überwiegend bis auf den 1884 durch Brand zerstörten Südflügel aus der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Brand. 1803 wurde das Kloster aufgehoben und gelangte im Zuge der Säkularisation an den Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Die umfangreichen Ländereien wurden zur staatlichen Domäne, die Abteigebäude1842 zu einer Eisengießerei umgebaut bzw. zum Teil landwirtschaftlich genutzt.

Im Jahre 1900 wurde der Ort, der bis dahin noch mit Giershagen eine Gemeinde bildete, zu einer politisch selbständigen Gemeinde. Der Verwaltungsverband wurde aufgelöst, da sich die beiden Orte wirtschaftlich vollständig entgegengesetzt entwickelt hatten.

Anreise

Buslinie ab Marsberg Bahnhof: 385 und 391 Direkte Bahnanbindung an den Dortmund-Sauerland-Express Der Marsberger Bahnhof liegt zentral in der Innenstadt liegt. Zudem sind in der Marsberger Innenstadt etwa 1.000 kostenfreie Parkplatz im Umkreis von 500 Metern erreichbar, u.a. der Park & Ride Parkplatz in der Straße „An den Gleisen“. Nach Marsberg kommen Sie… … mit dem Auto: • A44 Dortmund-Kassel (Anschlussstelle Marsberg, Anschlussstelle Lichtenau) • B7 Chemnitz-Düsseldorf (Direktanbindung) • A33 Paderborn-Osnabrück (etwa 30 Minuten) • B252 Blomberg-Marburg (etwa 20 Minuten) • A7 Kassel-Hannover (etwa 60 Minuten) … mit dem Zug (im Stundentakt): • Dortmund-Sauerland-Express (Warburg-Dortmund) • Drei Haltestellen in Marsberg: Bredelar, (Nieder-)Marsberg, Westheim • Direktanbindung an die IC/ICE-Bahnhöfe Warburg und Dortmund

Wir binden die Videos der Plattform “YouTube” des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.