Nach dem Umzug von Wien nach Berlin fällt Schriftsteller Joachim Meyerhoff das Ankommen in der Hauptstadt schwer: Er ist gestresst – und spürt noch immer die Folgen seines Schlaganfalls. Droht ihm sein Leben zu entgleiten? Um wieder klarzukommen, sucht er Zuflucht bei der Mutter. Außerdem will er endlich wieder schreiben…
Was als Flucht vor den eigenen Problemen beginnt, wird zur Begegnung mit der Vergangenheit. Das Stück erzählt mit entwaffnender Offenheit und feinem Witz von Krisen, Nähe und Neubeginn. Aus Alltagsmomenten und Anekdoten entstehen große Fragen: Wie war die eigene Kindheit im Norden? Was funktioniert heute nicht im eigenen Familienleben? In einem fein austarierten Spiel zwischen groteskem Humor und melancholischer Tiefe begegnen sich Mutter und Sohn auf neue Weise. Zwischen Älterwerden und Erinnerungen entfaltet sich ein Theaterabend über das, was uns trägt – auch wenn wir fallen.
Nach den großen Erfolgen von „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war”, „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ und „Alle Toten fliegen hoch – Amerika”, ist das die vierte Bühnenadaption von Joachim Meyerhoffs Romanen.
mit Marion Martienzen und Georg Münzel
Hamburger Kammerspiele
Zu dieser Veranstaltung gibt es eine Stückeinführung mit Linda Keil um 19.15 Uhr im Zuschauerraum.
