Gilda Sahebi ist eine deutsche Journalistin und stammt aus einer iranischen Familie, die in den 80er Jahren vor dem Regime nach Deutschland flüchtete. Zu ihren thematischen Schwerpunkten gehören Rassismus, Antisemitismus, Naher Osten und Frauenrechte. Sie arbeitet u. a. für die ARD, den SPIEGEL und die taz. Das Medium Magazin ernannte sie 2022 zur Politikjournalistin des Jahres.
In ihrem Buch "Wie wir uns Rassismus beibringen" (S. Fischer 2024) zeigt sie auf: Wir alle denken rassistisch. Mit Extremismus hat das nichts zu tun. Sondern es ist Konsequenz politischer und gesellschaftlicher Strukturen, die unser Denken und unser Handeln formen.
Gilda Sahebi analysiert die Spezifika des deutschen Rassismus. Dafür blickt sie zurück bis ins Deutsche Kaiserreich und verfolgt die roten Fäden rassistischen Denkens, die sich von damals bis in die Debatten unserer Gegenwart – etwa um die Staatsbürgerschaft, den Nahostkonflikt oder Migration – ziehen. (S. Fischer Verlag)
Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung "Die Ferne so nah. Wie Lippstadt die Weite Welt kennenlernte" des Stadtmuseums Lippstadt.
