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Pumpspeicherwerk Rönkhausen

STROM IN SEKUNDEN & 360° WEITBLICK
Pumpspeicherwerk: Energiespeicher und Multitalent

2018: von Grund auf saniert - das Oberbecken wird asphaltiert - © mark E

Energiepfad am Pumpspiecherwerk (PSW)
Rund um das Oberbecken des PSW wurde ein 1.300 m langer Energiepfad angelegt, der einen Einblick in einen wichtigen Baustein zur Energiewende bietet.

Auf dem Dahlberg entstand bereits 1969 ein künstlich angelegtes Speicherbecken. Es arbeitet wie ein riesiger Akku und gehört zum Pumpspeicherwerk, das die mark E seit 1969 betreibt.
Seine Aufgabe: Strom speichern und bei Bedarf in kürzester Zeit liefern. Das ist möglich, weil das Oberbecken über einen unterirdischen Druckstollen mit dem Krafthaus und dem Unterbecken im Tal verbunden ist.
Die Technik im PSW ist erprobt und zukunftsfähig. Die mark E hat die Anlage 2018 für die nächsten Jahrzehnte fit gemacht.

Funktionsschema des Pumpspeicherwerkes - © mark E
Blick auf das Oberbecken des Pumpspeicherwerkes - © mark E

Im vollen Oberbecken stecken 735.000 kWh Energie.

In einem Laufwasserkraftwerk treibt der Fluss die Generatoren an – hier ist es anders: Das Wasser ist Speichermedium. Die Energie steckt im Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterbecken.
Dank 300 Metern Differenz liefert der Speicher bis zu 735.000 kWh Energie.
Werden im Krafthaus die Kugelschieber geöffnet, strömen pro Sekunde 67.000 Liter Wasser durch die Pumpturbinen in das Unterbecken. Aus Lageenergie wird elektrische Energie, die in das Stromnetz eingespeist werden.
Innerhalb von 2 Minuten kommt das PSW auf volle Leistung und kann genauso schnell auf Pumpbetrieb umstellen. So meistert mark E den Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch und stabilisiert das Stromnetz bei schwankender Einspeisung von Wind & Co.
Das Wasser aus dem Oberbecken reicht für 5 Stunden Betrieb. Um es in das Oberbecken zurückzupumpen, werden Zeiten mit Stromüberschuss genutzt. Das Oberbecken füllt sich dann mit 44.000 Litern pro Sekunde.

Ober- und Unterbecken des Pumpspeicherwerkes - © mark E

80 Prozent Strom aus Wind & Co bis 2050.

Klimaschutz hat Priorität
Mit der Energiewende geht Deutschland gegen die Folgen des Klimawandels an. Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und intelligente Netze sind die Bausteine.

Emissionsfrei im Einsatz
Bereits heute haben erneuerbare Energien Vorfahrt: Scheint die Sonne, bläst der Wind, können PV-Anlagen und Windräder direkt einspeisen – andere Kraftwerke regeln dann runter. Das nutzt auch mark E und betreibt das PSW überwiegend mit CO2-freiem Strom aus Erneuerbaren Energien.

Klima und Umwelt schonen
Der Energiespeicher ist ein klimafreundlicher Baustein für die Energieversorgung. Mark E achtet darauf, den Durchfluss des Glingebachs im Tal hinter dem Unterbecken schonend zu regeln.

Energiezukunft mitgestalten
Ohne Strom läuft nichts! Die Energieversorgung von morgen ist smart und umweltverträglich. Dahinter stecken anspruchsvolle und moderne Ausbildungs- und Arbeitsplätze.

Blick auf die Turbinen im Krafthaus - © mark E
Krafthaus-Baugrube 1966 - Panzerung eines Saugschlauches in der Montage - © mark E

Eine technische Pionierleistung
Seit 1969 stabilisiert das Pumpspeicherwerk (PSW) Rönkhausen das Stromnetz und gleicht den schwankenden Bedarf von Industrie und Bevölkerung aus. Eine Technik, die mit Blick auf immer mehr Strom aus Wind- und Sonnenenergie zunehmend wichtiger wird.

Wasser „auf und ab“
Das PSW arbeitet wie ein riesiger Akku: Wenn im Stromnetz wenig Energie benötigt wird, wird Wasser aus dem Unterbecken in das 300 Meter höher gelegene Oberbecken gepumpt. Steigt der Stromverbrauch auf Spitzenwerte oder fällt die Erzeugung aus Erneuerbaren Energien aus, heißt es im PSW „Kugelschieber öffnen“.
Durch den 936 Meter langen Druckstollen strömt das Wasser dann direkt durch die Pumpturbinen im Krafthaus am Unterbecken. Die angekoppelten Generatoren erzeugen Strom, mit dem mark E die Spitzenlast deckt und das Netz stabilisiert.

Seit 2018 gehört das PSW den Energieversorgern Mark-E und STAWAG, Betreiber ist Mark-E.

Hier gehts zur Internetseite von mark E

Pumpspeicherwerk Rönkhausen

Finnentrop

Seit 1969 stabilisiert das Pumpspeicherwerk (PSW) Rönkhausen das Stromnetz und gleicht den schwankenden Bedarf von Industrie und Bevölkerung aus. Eine Technik, die mit Blick auf immer mehr Strom aus Wind- und Sonnenenergie zunehmend wichtiger wird.

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Sauerland-Stoppomat in Rönkhausen

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Zugangsweg Sauerland-Höhenflug: Vom Oberbecken zum Sauerland-Höhenflug

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Frettertalrunde - Tour Nr. 42

Tourenradfahren | mittel

Tour Nr. 42

Seltsam klingende Ortsnamen prägen diese Tour: So geht es an der Siedlung Kuckuck vorbei, dazu durch die Ortschaften Faulebutter und Schliprüthen. In der ersten Hälfte führt die Strecke meist bergauf, die Belohnung erhalten Biker dann auf der Abfahrt über das Pumpspeicherwerk nach Rönkhausen.

 35,8 km  2,25 h  521 m  508 m
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