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Walderlebnispfad Eichhörnchenweg in NeuenradeWanderung

In Neuenrade wird Wald zum Erlebnis – unter diesem Motto erlebt der Wanderer den Wald mit allen Sinnen. Es gibt viel zum Staunen, Erfahren und Ausprobieren. Familien mit Kindern sind begeistert.

 

 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Der Eichhörnchenpfad verläuft zum großen Teil über den Weitwanderweg Sauerland-Höhenflug (Qualitätsweg Wanderbares Deutschland). Der Wanderweg ist der „alte Waldlehrpfad“ und führt in 4,3 km vom Waldstadion in Neuenrade bis zum Wanderparkplatz Borke bei Neuenrade-Blintrop.

Aus dem „Informationsweg“ ist ein „Erlebnispfad“ geworden, auf dem vor allem auch Kinder den Wald als Zusammenfassung von Sinneseindrücken „erleben“ und selbst auch körperlich tätig werden können. Gerade die Fokussierung auf die Erlebnisse von Kindern im Wald erscheint uns als die Nachhaltigkeit   überhaupt, denn das, was Kinder einmal positiv erlebt haben, vergessen sie ihr Leben lang nicht mehr und geben es an ihre Nachkommen weiter.   Unmittelbar vor Ort werden nur diejenigen Informationen vermittelt, die an die realen Objekte oder an die jeweiligen Standorte gebunden sind. Die einzelnen Rundwege sind bestimmten Themen untergeordnet und   zur besseren Orientierung jeweils mit einer bestimmten Farbe und Tiernamen gekennzeichnet.

Den Eichhörnchenweg können wir wahlweise in Neuenrade vom Waldstadion aus oder in Neuenrade-Blintrop vom Wanderparkplatz Borke beginnen.

Der  Weg vom Waldstadion bis zur Borke  ist 4,3 km lang und verläuft  über breite Forstwirtschaftswege. Er eignet sich daher auch für Familien mit Kinderwagen. Wegekennzeichen sind die Tanne und das Eichhörnchen.

Zunächst geht es bergauf bis wir die Waldschule erreichen. Dort sitzen Buchen, Lärchen, Ahorn und Fichten nach ihrem Alter sortiert im Klassenzimmer. Soweit bekannt ist, benehmen sich die „Schüler“ vorbildlich, denn es gab noch keinen Eintrag ins „Klassenbuch“.

Dann wandern wir bergab durch Laubwald. Auf der linken Seite können wir durch ein Guckloch schauen und mit viel Glück einem Specht beim Klopfen zusehen und zuhören.  

Danach kommen wir am Hexentanzplatz an. Nach dem Volksglauben sind die Hexen vor Jahrhunderten zu diesem Platz geritten, um hier in mondhellen Nächten ihre Tänze aufzuführen. Dagegen ist es geschichtlich erwiesen, dass sich in der Nähe des Hexentanzplatzes bis ins 18. Jahrhundert hinein eine Richtstätte mit Galgen und Richtrad befand.

Wieder bergauf folgen wir dem Eichhörnchenweg. Rechts ist ein kleiner Weiher – ein Paradies für Pflanzen und Tiere – angelegt worden. Eine Informationstafel erklärt uns den Weiher im Jahresverlauf und zeigt, welche Tiere sich hier gerne ansiedeln.

Danach kommen wir an einem kleinen Hotel, allerdings nur für Insekten, vorbei.

Der Weg steigt bis zur Falkenlei. Dort können wir an der Schutzhütte eine Rast einlegen. Wie auch an einigen Stellen zuvor, stehen hier Informationstafeln. Welche Wildtiere gibt es in unserem Wald? Welche Spuren hinterlassen die Waldtiere im Schnee? Welche Pilze gibt es? Wie gut kennen wir die heimischen Hölzer?

In der Nähe des Schwarzen Kreuzes können wir an einem historischen Meilerplatz anhand der Nachbildung eines Holzkohlemeilers alles Wichtige zur Köhlerei erfahren und auch eine Hillebille ausprobieren.

Weiter auf dem Eichhörnchenweg kommen wir an einer Klotzbeute vorbei. Dies ist ein Bienenstand, der von Menschen aus einem ausgehöhlten Baumstamm hergestellt wurde. Klotzbeuten gehören zu den ältesten künstlichen und transportablen Bienenbehausungen. Im Sommer herrscht hier ein geschäftiges Treiben, ein ständiges Kommen und Gehen und das stetige Summen überzeugen uns vom sprichwörtlichen Fleiß der Bienen.

Anschließend gehen wir bergab bis zur Borke. Kurz vor dem Wanderparkplatz und der Gaststätte „Zur Borke“ lädt eine kleine Matschstrecke zum Planschen ein. Neben dem Bach Borke ist ein kleines Bachbett ausgekoffert und mit Lehm versehen worden. Kleine und große Wasserfreunde können durch dieses Bachbett laufen und anschließend die Füße auf einem Steg über der Borke sitzend säubern.  

 

keine besondere Ausrüstung erforderlich

Führungen nach Terminabstimmung über die Stadt Neuenrade (Tel. 02392 6930 oder 02392 649393)

Einkehr in der Gaststätte "Zur Borke"

Im Sommer unbedingt ein Handtuch für die kleinen und großen Wasserfreunde mitnehmen, die barfuß den Borkebach entdecken möchten.

 

Verlassen Sie die Autobahn 45 an der Anschlussstelle 14 - Lüdenscheid - und fahren rechts in Richtung Werdohl. Folgen Sie der B229 für ca. 15 km bis zum Ortseingang Neuenrade. Von der A46 kommend verlassen Sie die Autobahn an der Anschlussstelle 46 - Arnsberg-Hüsten - und folgen der B229 für ca. 30 km bis Neuenrade.

Waldstadion: In Neuenrade von der B229 an der Kreuzung Bahnhofstrasse/Erste Strasse/Mühlendorf (Sparkasse) in die Strasse Mühlendorf einbiegen und der Beschilderung Waldstadion folgen

Wanderparkplatz Borke: Von der B229 im Ortsteil Küntrop in die Landstraße L842 Richtung Affeln/Plettenberg einbiegen. Der Wanderparkplatz liegt nach ca. 1,5 km auf der rechten Seite (links befindet sich die Gaststätte Zur Borke).

Parkplatz am Waldstadion in Neuenrade bzw. Wanderparkplatz Borke in Neuenrade-Blintrop

Zug: Mit der Hönnetal-Bahn RB 54 Neuenrade-Unna bis zum Neuenrader Bahnhof (montags bis freitags stündlich, am Wochenende und an Feiertagen zweistündlich), vom Neuenrader Bahnhof der Zuwegung zum Sauerland-Höhenflug folgen, dann erreichen Sie das Waldstadion, Fahrplanauskünfte: www.diebahn.de

Bus: Mit der Linie 60  bis Neuenrade Stadtmitte fahren. Von dort folgen Sie der Beschilderung zum Waldstadion. Oder Sie nutzen die Anruflinie ALF 67 zum Wanderparkplatz Borke,   Fahrplanauskünfte: www.mvg-online.de

 

 

Wanderkarte Ferienregion Hönnetal M 1 : 25.000