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Stadtmuseum Iserlohn

Auf drei Etagen beherbergt das Stadtmuseum Iserlohn, untergebracht in einem der schönsten Barockgebäude der Stadt, beinahe 400 Millionen Jahre Geografie und Stadtgeschichte. Wechselnde Sonderausstellungen zur Kulturgeschichte der Stadt und der Region sowie ein breites Vermittlungsangebot machen das Museum zu einem kulturellen Treffpunkt und Diskussionsort für städtische Geschichte.

Die Ur- und Frühgeschichte der Region reicht von den Korallenriffen, die sich während des Devon im heutigen Stadtgebiet entwickelten, über Fossilien alter Meeresbewohner bis hin zu den Werkzeugen von Neandertalern und Höhlenbewohnern, die vor 70.000 Jahren in Iserlohn lebten. Zur Stadtgründung kam es im Mittelalter und mit dem Erhalt der Stadtrechte begann auch die Produktion von Draht und Kettenpanzerhemden. Die Draht-, Nadel- und Messingindustrie prägte die Entwicklung Iserlohns im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit und das Leben der Bewohner – sowohl in der Fabriks- als auch in der Heimarbeit. Dabei kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz: Im 19. Jahrhundert gründeten sich zahlreiche Vereine in der Stadt und in den Kneipen wurden neue politische Ideen diskutiert. 1849 schlugen preußische Truppen einen Aufstand der Iserlohner Bürgerinnen und Bürger nieder, der mit der Erstürmung des Zeughauses – also des heutigen Stadtmuseums – begonnen hatte. Auch der nationalsozialistische Terror und der Zweite Weltkrieg haben ihre Spuren in der Stadt hinterlassen. Der nahegelegene Luftschutzstollen Altstadt, ab 1943 angelegt, wird vom Museum betreut und kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Das Stadtmuseum Iserlohn ist Teil der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) und gilt als eine der herausragenden Stätten der Industriekultur in Westfalen (WasserEisenLand - Industriekultur Südwestfalen).

Seit Sommer 2017 ist es außerdem Ankermuseum des Netzwerks „Preußen in Westfalen“.

Eintritt:kostenfrei

Karte

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