- Parkplätze vorhanden
- Bushaltestelle vorhanden
- Eintritt frei
Leitmar
Flessinghauser Straße
34431 Marsberg
Telefon: +49 2992 / 3388
Mitte des 14. Jahrhunderts besaß auch das Kloster Bredelar in Leitmar Güter. 1348 überliessen die Herren von Brobecke ihr Gut inner- und außerhalb des Dorfes Leitmar dem Kloster Bredelar. Auch das Kloster Corvey galt im 14. Jahrhundert als Grundbesitzer in Leitmar. Zu den Gütern zählten wohl auch die Höfe und Zehnten in den Händen derer von Horhusen und von Dodinghausen. 1450 verkauften die von Brobecke ihre Rechte zu Leitmar an das Kloster Bredelar. Im 14. und 15. Jahrhundert gelangte der Hauptanteil des Dorfes an das Haus Canstein. Das Dorf sorgte öfters in der Folgezeit für Streitigkeiten zwischen Canstein und Waldeck, die vor allem im 15. Jahrhundert anhielten.
Die Cansteiner verpfändeten vorübergehend die Besitze in Leitmar, damals Lethmere, an das Kloster Bredelar. Von diesen löste es der Graf von Waldeck ein, der bereits 1444 als Teilerwerb die Rechte Friedrich Rabens gekauft hatte. In diesem Jahr traten die Raben von Canstein Leitmar als Lehen an Waldeck ab. Bereits 1491 gaben die Waldecker es wieder zurück. 1503/06 zählt Leitmar vertraglich zur Herrschaft Canstein, einer fast unabhängigen Herrschaft mit voller Gerichtsbarkeit, auch dem Halsgericht, zu der auch Canstein, Udorf, Heddinghausen und Borntosten gehörten. Seit 1550 zählt der Ort mit Canstein und verschiedenen anderen Orten zur Geografschaft Marsberg. Aus einem Revers ergibt sich, dass Waldeck jedoch auch weiterhin Besitz in Leitmar behielt, den aber die von Canstein und von Spiegel zu Lehen trugen.
Auch Leitmar scheint von den Wüstungsvorgängen gegen Ende des Mittelalters nicht verschont geblieben zu sein. 1490 wird der Ort als Wüst bezeichnet, es ist jedoch anzunehmen, dass bereits mit Beginn des 16. Jahrhunderts wieder eine Besiedlung erfolgte.
Die Volkstanzgruppe Leitmar wurde im Oktober 1984 gegründet. Diese Initiative ging auf Pastor Udo Scholz zurück, welcher hierdurch die Jugendarbeit in seiner neuen Gemeinde stärken wollte. 22 Jugendliche aus der ganzen Pfarrgemeinde versammelten sich zur ersten Probe in der Leitmarer Schule. In den ersten beiden Jahren standen vor allen Dingen das Einüben der ersten Tänze und das Entwerfen einer schönen Tracht auf dem Programm. Erst 1986 fand der erste Auftritt auf dem Altennachmittag in Leitmar statt. Im gleichen Jahr folgte auch das erste Volkstanzfest in der Schützenhalle.
Der große Erfolg des Festes und die dadurch entstandenen Freundschaften zu anderen Gruppen führten dazu, dass das Volkstanzfest auch in den folgenden Jahren ein fester Bestandteil im Terminkalender der Gemeinde wurde. Nachdem die Gastgruppen in den Anfangsjahren noch aus dem näheren Umkreis kamen, bereicherten schon bald auch Tänzerinnen und Tänzer aus vielen Regionen Deutschlands und dem europäischen Ausland die Volkstanzfeste. Im Gegenzug war es für Leitmar immer wieder eine große Freude, selbst Gast sein zu dürfen – so waren etwa unsere Auftritte in Weißrussland, Spanien, Österreich und Ungarn besondere Highlights der Vereinsgeschichte.
Der Förderverein Leitmar wurde 2004 nach der Auflösung des Sportvereins Leitmar gegründet. Er übernahm immer mehr Aufgaben im und um das Dorfleben wie beispielsweise die Schirmherrschaft über Veranstaltungen wie das jährliche Maifest. Der Verein unterstützt außerdem Projekte und Vereine im Dorf mit Arbeitskraft und finanziellen Mitteln.
Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Leitmar besteht aus Männern und Frauen zwischen 18 und 60 Jahre die 365 Tage und Nächte im Jahr für die Sicherheit der Bevölkerung da sind. Das Einsatzspektrum der Feuerwehr umfasst neben den Brandeinsätzen auch die technische Hilfeleistung aller Art. Dazu bilden sich die Kameraden nicht nur bei den Übungsabenden, sondern auch auf Lehrgängen immer wieder theoretisch und praktisch weiter. Neben der Einsatzabteilung besteht die Freiwillige Feuerwehr Leitmar noch aus der Alters- und Ehrenabteilung sowie aus der Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr besteht aus Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren, die an den Übungsabenden das feuerwehrtechnische Wissen vermittelt bekommen.
Die Schützenbruderschaft "St. Sturmius Leitmar" wurde 1924 gegründet. Im selben Jahr konnte das erste Schützenfest 1924 beim Gastwirt Josef Schröder im "Gasthof zur Post" gefeiert werden. Die Schützenbruderschaft "St. Sturmius e.V. Leitmar" ist Mitglied im Kreisschützenbund Brilon und im Sauerländer Schützenbund.
Der 5 km lange Rundweg Lehrpfad “Rund um Leitmar” lädt zum Wandern, Entdecken und Erleben ein. Begeben Sie sich auf die Spuren von Bergbaugeschichte und Dorfentwicklung und erfahren Sie spannende Geschichte wie die des ersten Weihnachtsbaumes im Marsberger Stadtgebiet. Mit herrlichen Ausblicken ins Sauerland und Upland lädt der Lehrpfad dazu ein, Ort und Natur mit anderen Augen wahrzunehmen. Der Rundwanderweg begeistert mit Wissen und fordert mit einem interaktiven Quiz vor Ort heraus. Besonders die QR-Codes gestalten die Informationstafeln lebendig und bieten die Möglichkeit, Informationen später noch einmal nachzulesen. Alternativ sind die Textpassagen aller Tafeln als Hörfassung verfasst worden, sodass auch die kleinsten Wanderer ihre Freude haben werden.
Weiterhin hat Leitmar eine Schießanlage zu bieten. Die Anlage wird vom BDMP e.V. Schießsport-Center Marsberg betrieben.
Buslinie ab Marsberg Bahnhof: 497 Der Marsberger Bahnhof liegt zentral in der Innenstadt liegt. Zudem sind in der Marsberger Innenstadt etwa 1.000 kostenfreie Parkplatz im Umkreis von 500 Metern erreichbar, u.a. der Park & Ride Parkplatz in der Straße „An den Gleisen“. Nach Marsberg kommen Sie… … mit dem Auto: • A44 Dortmund-Kassel (Anschlussstelle Marsberg, Anschlussstelle Lichtenau) • B7 Chemnitz-Düsseldorf (Direktanbindung) • A33 Paderborn-Osnabrück (etwa 30 Minuten) • B252 Blomberg-Marburg (etwa 20 Minuten) • A7 Kassel-Hannover (etwa 60 Minuten) … mit dem Zug (im Stundentakt): • Dortmund-Sauerland-Express (Warburg-Dortmund) • Drei Haltestellen in Marsberg: Bredelar, (Nieder-)Marsberg, Westheim • Direktanbindung an die IC/ICE-Bahnhöfe Warburg und Dortmund