Um 1100 durch den Ritter Lambertus von Bohnen errichtet. An der Kreuzung des alten Handelsweges von Soest nach Hamm und vom Lippetal in Richtung Sauerland. Die Gräften wurden aus der Ahse gespeist. Zunächst wurde das Gut Burg Dingden genannt. Dies weist auf die alte Thingstätte der Germanen an besagter Wegekreuzung hin. Etwa 100 Jahre Später festigte Sich der Name Clötinghof. Im 14. Jahrhundert entstand im Schutz der Burg die Ortschaft Dinker (Thing - Kehre > Gerichts oder Versammlungs- Kreuzung).
Im 15.Jahrhundert verarmten die Ritter. Auch der Ritter vom Clötinghof wurde zum Raubritter. Vorbeiziehende Bauern und Händler wurden oftmals ausgeraubt. Ende des 16. Jahrhunderts wird die Burg zerstört. Es blieben die Ländereien, die Gräften und ein bis heute erhaltener Speicher (16. Jahrhundert) übrig.
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