Unter fachlich kompetenter und persönlicher Anleitung des Prähistorikers Dr. Johann Tinnes erstellen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen anhand eines auf ihre Größe abgestimmten Rohlings und nur unter Verwendung natürlicher Materialien ihren eigenen Bogen. Die Art des Bogens suchen sich die Teilnehmer bei der Buchung aus.
Der zweitägige Kurs findet am Samstag 12.09.2026 und Sonntag 13.09.2026 von 09:30 bis 18:00 Uhr statt.
Angeboten werden:
- Steinzeitbogen: Bogen nach prähistorischem Vorbild(sog. Holmegaard-Typ,ca. 8000v. Chr.) inklusive selbstgedrehter Bogensehne, sowie zwei Pfeile mit Befiederung und entsprechenden Spitzen aus Geweih.
- Nydambogen: Schlanker Langbogen nach einem Völkerwanderungs-zeitlichen(4./5.Jahrhundert) Fund aus dem Nydammoor (Dänemark) mit achteckig facettierten Spitzen aus Geweih. Mit zur Ausrüstung gehören neben der selbstgedrehten Bogensehne auch zwei befiederte Pfeile mit typischen Geweihspitzen aus dieser Zeit.
- Alamannischer Langbogen: Nach einem Fund des 6. Jahrhunderts aus Süddeutschland, inklusive selbstgedrehter Bogensehne sowie zwei Pfeile mit Befiederung und entsprechenden Spitzen aus Geweih.
- Wikingerbogen: Langbogen der Wikingerzeit nach einem Fund aus Haitabu (10. Jahrhundert).Mit zur Ausrüstung gehören neben der selbstgedrehten Bogensehne auch zwei befiederte Pfeile mit typischen Knochenspitzenaus dieser Zeit.
- Mittelalterlicher/EnglischerLangbogen: Ein Bogen nach mittelalterichem Vorbild inklusive Hornenden, selbstgedrehter Bogensehne sowie zwei Pfeile mit Befiederung und entsprechenden Spitzen aus Geweih.
- Sudbury-Indianerbogen: Der Sudbury-Bogen stammt aus dem17.Jhdt. und ist ein Hickory-Bogen der Wampanoagindianer (östl.Waldland Nordamerikas). Hinzu kommt die selbstgedrehte Bogensehne sowie zwei Pfeile mit Geweihspitzen.
Die Kosten für die Teilnahme am Seminar variieren je nach Bauart des Bogens. Die unterschiedlichen Preise sehen sie beim Kauf der Tickets.

