Mit dem industriellen Ausbau des Ramsbecker Bergbaus ab Mitte des 19. Jahrhunderts kamen viele evangelische Bergleute aus dem Harz, Thüringen und Sachsen in die Region. 1854 erreichten die ersten Familien die Kolonie Andreasberg. Der Prediger August Disselhoff legte ab 1855 mit viel persönlichem Einsatz den Grundstein für die erste evangelische Gemeinde im Ramsbecker Raum.
Nach Jahren provisorischer Lösungen wurde 1878 der Grundstein für die heutige Kirche gelegt. Der neugotische Bau nach Plänen von Wilhelm Moelle wurde 1879 eingeweiht und zählt zu den ältesten evangelischen Kirchen im Hochsauerland. Seit 1978 steht sie unter Denkmalschutz und wurde 1995 umfassend saniert. Seitdem trägt sie den Namen „Petruskirche“.
Die Kirche ist ein Symbol für Zusammenhalt, Glauben und Neubeginn – damals für zugewanderte Bergarbeiterfamilien, später auch für Heimatvertriebene nach 1945. Heute lädt sie als „Lichterkirche“ zu Ruhe, Besinnung und spiritueller Erfahrung ein.
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