Kapelle St. Margaretha Beisinghausen

Kirche

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Die Kapelle St. Margaretha in Beisinghausen wurde 1753 erbaut. 
St. Margaretha Beisinghausen Außenansicht

Adresse

Kapelle St. Margaretha Beisinghausen

Beisinghausen 2 b

59889 Eslohe

Links

Homepage

Eigenschaften:

  • Eintritt frei
Vorher hat an gleicher Stelle bereits eine Kapelle gestanden. Die Längsmauern und die Westfront von der alten mittelalterlichen Kapelle blieben beim Bau der heutigen Kapelle erhalten. Die Balkeninschrift über dem Eingang belegt das Baujahr 1753. Hier heißt es: „ANNO 1753 IST DISESE CAPEL ZUM LOB GOTTES UND ZU EHREN MARIÄ DEREN SCHUTZENGELEN UND DER H MARGARETÄ+UND M ERBAUET WORD“
1754 wurde die Kapelle der hl. Margaretha geweiht.
Die hl. Margaretha von Antiochien wurde wegen ihrem christlichen Glauben um das Jahr 305 n. Chr. ermordet. Sie ist die Schutzpatronin der Bauern, Ammen, Frauen und Jungfrauen. Außerdem zählt sie zu den 14 Nothelfern. Der Altar stammt aus dem Jahr 1684 und enthält die Reliquien der Märtyrer Tiberius und Valerian.
Gedenktag ist der 20. Juli.
 
Die Glocke in der Kapelle konnte früher eine Zeit lang nicht geläutet werden, da sie nicht fachgerecht aufgehängt war. So wurde an einem Privathaus eine andere Glocke aufgehängt, die jeden Morgen, Mittag und Abend zum "Angelus Dei" geläutet wurde. Auch bei aufziehendem Unwetter musste geläutet werden.
 
In den letzten Jahren wurden umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Der Innen- und Außenputz wurde erneuert und das Dach mit Turm erhielt eine neue Natur-schiefereindeckung. Außerdem wurde ein elektrisches Läutewerk eingebaut. 1983 wurde die Kapelle unter Denkmalschutz gestellt.
 
Heute wird einmal im Jahr eine Patronatsmesse gefeiert und beim Tod eines Dorfbewohner findet hier das Totengebet statt.
 
Etwa 200 Meter oberhalb der Kapelle an der Straßenabzweigung nach Reiste wurde 1950 eine Krieger-Gedenkstätte erbaut und am 17.2.1960 eingeweiht.  Diese erinnert an  die Gefallenen der beiden Weltkriege aus Beisinghausen. Neben der Kapelle befindet sich ein Holzgerüst mit einer kleinen Glocke. Genau am Tage der Grundsteinlegung kehrte Josef Struwe aus russischer Gefangenschaft nach Beisinghausen zurück. So wurde er unter Glockengeläut herzlichst empfangen.
 
In früheren Jahren wurde in Beisinghausen am "Weißen Sonntag" Kirchweih gefeiert. Nach einer feierlichen Vesper in der Kapelle fand anschließend in den umliegenden Häusern ein großes Pfannekuchenessen statt. Im Volksmund wurde diese Feier „Pannekaukenkiärmisse“ genannt.
 
Beisinghausen ist über 700 Jahre alt. Im Güterverzeichnis des Haupthofes Drasenbeck von 1314 wird Beisinghausen erstmals mit dem Namen "Bosinchusen"  urkundlich erwähnt. Im Laufe der Zeit entstand der heutige Name "Beisinghausen".

Öffnungszeiten:

Wochentag Von Bis
Montag 10:00 17:00
Dienstag 10:00 17:00
Mittwoch 10:00 17:00
Donnerstag 10:00 17:00
Freitag 10:00 17:00
Samstag 10:00 17:00
Sonntag 10:00 17:00

Geschäftszeiten

Die Kapelle ist in der Regel tagsüber geöffnet.

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