Mit 14 Jahren debütierte Mira Foron in der Tonhalle Zürich mit Mendelssohns Violinkonzert. Zwei Jahre später wurde sie ausgewählt, Deutschland beim „Eurovision Young Musicians“ in Edinburgh zu vertreten.
Im Finale spielte Mira Foron mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter Thomas Dausgaard. Sie debütierte mit der Philharmonie Konstanz unter Marcus Bosch, dem Sarajevo Philharmonic und dem Staatsorchester Stuttgart unter Cornelius Meister mit dem 1. Violinkonzert von Schostakowitsch.
Zurzeit studiert sie bei Julia Fischer in München. Sie ist schon aufgetreten in den großen Häusern in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Dortmund, Wien, Salzburg, Göteborg, Edinburgh und in Kopenhagen.
Mira Foron wurde in eine Musikerfamilie in Stuttgart geboren. Beide Eltern sind Cellisten. Mit fünf Jahren bekam sie ihren ersten Geigenunterricht. Noch im gleichen Jahr wurde sie an der Musikhochschule Hannover als Jungstudentin aufgenommen.
Mira Foron wurde von Anne Sophie Mutter eingeladen, bei den Salzburger Festspielen und im Festspielhaus Baden-Baden bei „Mutters Virtuosi“ mitzuspielen. Seit dem Sommer 2023 ist sie Preisträgerin der Gauthier Capuçon-Stiftung in Paris.
Das Orchester l’arte del mondo, 2004 von seinem künstlerischen Leiter Werner Ehrhardt gegründet, sieht sich in der Tradition der so genannten Alten Musik auf historischen Instrumenten, widmet sich aber ebenso modernen Instrumenten und einem Repertoire bis hin zur zeitgenössischen Musik.
Ein Markenzeichen von l’arte del mondo sind seine innovativen Programme, z.B. musikalisch-interkulturelle Projekte mit dem türkischen Pera Ensemble oder Künstlern der Peking-Oper. Mit Daniel Hope und »The Four Seasons Recomposed«, Max Richters sensationeller Neubetrachtung von Vivaldis »Vier Jahreszeiten«, ist l’arte del mondo auf der ganzen Welt zu Gast gewesen. Ein weiterer Höhepunkt war 2017 die aufsehenerregende vertanzte »Matthäus-Passion-2727« mit der israelischen Kamea Dance Company, die sowohl in Deutschland als auch in Israel zur Aufführung kam.
l’arte del mondo spielte in den letzten Jahren in den renommiertesten internationalen Häusern und Festivals Konzerte, Passionen, Opern in Europa und Südamerika.
Unter den rund 40, vielfach preisgekrönten Aufnahmen von l’arte del mondo bei Sony finden sich Salier, Schmittbauer, Gazzaniga, Kayser/Goethe Opern, Bach’sche Oboenkonzerte uvm.
l’arte del mondo ist ständiges orchestra in residence bei Bayer Kultur und wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und Neustart Kultur gefördert.
Wolfgang Amadeus Mozart, Concerto, Violin, No 4, D major, KV 218, 1775
Wolfgang Amadeus Mozart, Concerto, Violin No 5, A major, KV 219, 1775
Jules Massenet (1842-1912), Thais Méditation, 1894
und zwei Ouvertüren (n.n.)
