Home  |  Kontakt  |  Impressum  |  Newsletter  |  Presse

Wanderung: Auf dem Geologischen Rundweg in DüdinghausenPremiumweg

KonditionStarStarStar
TechnikStar
ErlebnisStarStarStarStarStarStar
LandschaftStarStarStarStarStarStar
Tour auf Karte anzeigen » 3D-Flug »
Schwierigkeit mittel
Strecke7 km
Austieg340 m
Abstieg340 m
Dauer2 h
Niedrigster Punkt448 m
Höchster Punkt661 m

Startpunkt der Tour:

Grimmestraße 8 (Kirchplatz) 59964 Medebach-Düdinghausen

Zielpunkt der Tour:

Grimmestraße 8 (Kirchplatz) 59964 Medebach-Düdinghausen

Eigenschaften:

aussichtsreich geologische Highlights Premiumweg Deutsches Wandersiegel Rundtour mit Einkehrmöglichkeit familiengerecht, Kinder kulturell / historisch

Höhenprofil

Höhenprofil

Download

» Tourdaten als PDF
» Tourkarte als PDF
» Google-Earth
» GPS-Track

Kurzbeschreibung

Der mit dem Deutschen Wandersiegel zertifizierte Premiumweg führt durch das schöne innerörtliche Ensemble mit geschichtlichen Häusertafeln des „Grenzdorfs zwischen Kurköln und Waldeck“, bietet den Panorama-Aussichtspunkt Kreuzberg mit Kreuzweg und Kapelle. 4 Steinbrüche und 1 Schlucht mit Infotafeln sowie ein Buchenniederwald-Hohlweg ermöglichen Einblicke in Erd-, Wald- und Verkehrsgeschichte.

Beschreibung

Wollen Sie herausbekommen, warum Düdinghausen 320 Millionen Jahre vor Christi Geburt ein tropisches Badeparadies am Äquator war? Interessiert es Sie, dass Düdinghausen damals von benachbarten waldeckischen Vulkanen aus mit Lavagestein beschossen wurde? Und - wo die Linie ist, an der zwei Erdzeitalter aufeinander treffen? Wenn Ihr Appetit geweckt wurde, dann erleben Sie eine Expedition auf dem 6 km langen Geologischen Rundweg, der großen Teils über naturnahe Pfade und Wege führt, auf Wunsch auch mit Führung durch unsere Natur- und Landschaftsführer.

Wegbeschreibung

Der Weg mit zwei steilen, je 200 – 600 m langen Auf- und Abstiegen ist durchgehend mit dem Kopffüßer-Logo markiert und an 7 Standorten mit Info-Tafeln ausgestattet. Er   beginnt am Schilderbaum am Kirchplatz (Busknotenpunkt) in der Dorfmitte (500 m NN) und führt – zunächst zusammen mit dem Sauerland-Höhenflug und dem Medebacher Bergweg - direkt an der Starttafel zum geschichtlichen Dorfrundgang neben der Kirche vorbei abwärts zur Dorf-Wandertafel, dann Richtung NO über den Fußgängerweg neben der L 854 bis zum Friedhof. Dort überqueren Sie die L 854, dann einen Bach und folgen dem steil ansteigenden historischen Kreuzweg aus dem Jahr 1859 bis zum Kreuzberggipfel (535 m NN) mit Kapelle, Infotafeln und traumhaften Panoramablick.

Nach Verlassen des Waldes biegen Sie rechts ab und nehmen einen steilen grasigen Abstieg Richtung Süden. Dann treffen Sie auf den Vitsenböhl-Steinbruch (450 m NN), gehen 100 m wieder zurück und folgen links einbiegend einem Talweg am Rande des Kreuzberghanges in Richtung Norden. Nach Überqueren des Hinweg-Abschnitts neben Station 2 durchqueren Sie die Böschung der L 854, überqueren diese und sind sofort am Borghagen-Steinbruch (Geotop des Jahres 2005).

Sie gehen den Talrandweg in Richtung Norden, der schließlich in einen Pfad einmündet, weiter, stoßen auf einen Teerweg, dem Sie Richtung NO steil bergan folgen. Kurz vor der Höhe biegen Sie scharf rechts ab (Richtung SW) und machen einen Abstecher zum 100 m entfernten Gerkes Steinbruch.

Sie marschieren die 100 m wieder zurück und dann weiter zum nahen Wede-Parkplatz (580 m NN). Hier biegen Sie – jetzt auch auf dem Qualitätswanderweg Uplandsteig -   links ab (Richtung Norden) und folgen 100 m einem grasigen Seitenpfad an der L 854. Danach geht die Wanderung in Richtung Westen, zunächst am Waldrand entlang, dann links ab in den Buchenwald hinein. Nach 200 m erkennen Sie ein Rinnsal rechts des Weges. Dieses stellt geologisch eine Störung dar, auf der zwei Erdzeitalter zusammentreffen, das Karbon (unsere bisherige Umgebung) und das Devon.   Kurz darauf stoßen wir auf den Kirchen-Steinbruch. 

Danach geht es ca. 1 km durch unterschiedliche Waldtypen, die zuweilen durch weite Aussichten unterbrochen werden, zum Spitzbubenbusch, einem mittelalterlichen Handelsplatz an der kurkölnisch-waldeckischen Grenze. Kurz darauf biegt der Qualitätswanderweg Uplandsteig scharf rechts ab gegen Norden, Sie bleiben aber noch 50 m auf dem Geradeaus-Weg und biegen dann (660 m NN) links ab zum 400 m langen Abstieg über den mittelalterlichen Meggers Holt-Hohlweg. Am Ausgang des Weges eröffnet sich ein schöner Blick auf Oberschledorn und links in der Ferne auf Goldhausen am Korbacher Eisenberg.

Nach einem weiteren 200 m langen steilen Abstieg am Waldrand entlang biegen Sie dann beim Schilderbaum scharf nach links (Norden) ab, folgen einem Hangweg mit schöner südlicher Aussicht und erreichen dann das Tretbecken (lauschiger Rastplatz mit Blick auf Goldhausen). Kurz nach Erreichen des schmalen Teerweges geht es dann rechts ab in einen von Hecken umsäumten abschüssigen Wiesenpfad. Im Buchenwald queren Sie die Riepenbach-Schlucht und kommen direkt an einer Bäckerei (mit Stehcafe) mitten ins Dorf (500 m). Beim Schilderbaum am Kirchplatz können Sie links ab gehen und nach 150 m Einkehr im Gasthof zum Riepen halten.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleidung.

Anfahrt

Von Brilon/Willingen bzw.von Korbach
B 251 bis Usseln, dann L 854 bis Düdinghausen (5 km)

Von Olsberg/Winterberg über Küstelberg/Deifeld

Ihre Startadresse: 

Parken

Parkplatz Heimathaus an der L 854; von dort Hinweisschild „Heimathaus“ folgen; Kirchplatz ist 20 m oberhalb des Heimathauses

Öffentliche Verkehrsmittel

R 46, R 48, WTB 3 bis Düdinghausen Kirche

Bahnhof Usseln (5 km) Richtung Brilon-Wald, Ruhrgebiet bzw. Kassel und Richtung Korbach

Reisedatum nicht bekannt

 

Sauerland Wetter

wetter-sauerland.de
Blätterkatalog "Wandern im Sauerland" 2011-2012
weiter »