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Maelo-Festival

Am 26. und 27. Juli verwandeln sich die Veischede Wiesen in Lennestadt-Grevenbrück in ein Festivalgelände.

Alfons Neumann und Bernhard Willmes freuen sich aufs Festival. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Rock & Pop in den Bergen

Wenn Ende des Monats unverwechselbare Gitarrenriffs, satte Akkorde und melodischer Indie-Pop-Sound im Land der tausend Berge erklingen, ist es endlich wieder soweit: Das legendäre Maelo-Festival geht in die dritte Runde und bringt die Berge in Lennestadt-Grevenbrück zum Beben! Ganze zwei Tage lang gibt es auf den Veischede Wiesen Rock für die Harten und Pop für die Zarten. Denn erstmalig findet das Event mehrtätig  -  ­­am 26. und 27. Juli - statt.  Besucher haben in diesem Jahr sogar die Möglichkeit, auf einem ausgewiesenen Bereich in unmittelbarer Nähe des Festival-Geländes zu zelten. Wir haben uns mit den beiden Veranstaltern des Open-Air Konzerts, Alfons Neumann und Bernhard Willmes, getroffen und mit ihnen über ihre Motivation gesprochen, bereits zum dritten Mal ein solches Großevent auf die Beine zu stellen.

Aufkleber mit Festivalinfos. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Wie ist denn eigentlich die Idee zum Maelo-Festival entstanden und was bedeutet der Name?

Bernhard Willmes: Das Maelo-Festival hat seinen Ursprung schon in den 70er/80er Jahren, denn schon damals fand am gleichen Ort die Veranstaltung „Folk in den Bergen“ statt. Also eine Art „Woodstock-Festival“ in Lennestadt, das tausende von Besuchern anlockte. Und das zu Recht, denn die Musiker kamen aus Irland, Südamerika - ja eigentlich aus der ganzen Welt. Auch zur damaligen Zeit wurde auf dem angrenzenden Gelände schon gecampt. Sowas kannte man im Sauerland vorher nicht!

Alfons Neumann: Und genau an diesen Erfolg von damals wollen wir mit unserem Maelo-Festival anknüpfen! Diesen Farbklecks, diese Musikkultur, die wir derzeit selbst dort erlebt haben, möchten wir gerne alle zwei Jahre zurück ins Sauerland holen. Denn auch hier auf dem Land müssen kulturelle Angebote geschaffen werden. Wir wollen zeigen, dass auch bei uns im Sauerland was los ist und so gerne auch die Jugendlichen hier in der Region halten. Der Namensgeber für das Festival war der sagenumwobene Krieger „Maelo“, der zu früheren Zeiten gegen die Römer gekämpft hat und für uns eine Art „Revoluzzer“ ist, der den wilden Geist unseres unabhängigen, kraftvollen Open-Air Konzerts wiederspiegelt. 

Die Band "The Brew" aus England rockt am Samstag. - © The Brew
Laurence Jones, einer der besten Blues-Gitarristen Europas. - © Laurence Jones by Rob Blackham

Wie wurde die Auswahl der Musiker und Bands getroffen?

Alfons Neumann: Ich bin Berufskraftfahrer und habe in meiner Vergangenheit als selbständiger Spediteur zahlreiche Trucks für Rock’n’Roll-Bands gefahren, war mit verschiedensten, international bekannten Rockbands auf Tour. Zu der Zeit habe ich einige Kontakte in der Musikbranche knüpfen können und natürlich diverse Künstler auch kennengelernt. Außerdem gehe ich selbst gerne zu Konzerten und betreibe nebenberuflich eine eigene kleine Konzertagentur, habe also schon ein paar Events auf die Beine gestellt. Wenn ich auf Konzerten von noch recht unbekannten Bands bin, mache ich mir immer Notizen. Oder Freunde empfehlen mir gute Newcomer. So habe ich dann nach und nach die Künstler ausgewählt, die Ende Juli unsere Bühne rocken werden. Uns war es einfach wichtig, den Besuchern bezahlbare, handgemachte und qualitativ hochwertige Musik und somit ein unvergessliches Festival zu bieten.

Bernhard Willmes: Wir wollen mit unserem Festival bereits namhaften, internationalen Bands und Musikern wie beispielsweise „The Brew“ oder „Laurence Jones“ aus England ebenso eine Bühne geben wie angehenden Stars aus Deutschland. Da freuen wir uns unter anderem auf „Wucan“ oder „The Wake Woods“. Und natürlich spielen auch unsere Local Heroes vor Ort eine große Rolle. Musiktechnisch reicht die Bandbreite beim Maelo-Festival von Rock und Pop bis hin zu Indie und Psychedelischem Blues. So wollen wir eine große Zielgruppe und auch musikbegeisterte Gäste über die Grenzen des Sauerlandes hinaus ansprechen und von dem bunten Kulturangebot überzeugen.

The Wake Woods spielen am Festivalfreitag. - © The Wake Woods/Henning Koestler

Was sind die größten Herausforderungen bei der Organisation eines solchen Open-Air Konzerts im Sauerland?

Bernhard Willmes: Hier bei uns im Sauerland sind wir, grade was Open-Air Veranstaltungen angeht, natürlich sehr wetterabhängig. Der Gedanke an schlechtes Wetter mit viel Regen oder an eine große Hitze am Festivaldatum macht uns schon zu schaffen. Aber wir werden auf jeden Fall, egal was kommt, gut gerüstet sein: Es wird ein oder sogar mehrere Zelte als Regenschutz für die Besucher geben und die Künstler werden in festen Gebäuden untergebracht. Sollte es sehr heiß werden, stellen wir natürlich Erfrischungsmöglichkeiten wie beispielsweise einen Trinkwasserbrunnen zu Verfügung.

Alfons Neumann: Außerdem haben wir nur ein recht kleines Team, bestehend aus rund 25 Leuten, dass das Festival inklusive Auf- und Abbau immer wieder gemeinsam stemmen muss. Das strengt natürlich schon an, macht aber gleichzeitig auch unheimlich viel Spaß. Wir sind natürlich auch auf unsere heimischen Sponsoren angewiesen, ohne die eine solche Veranstaltung undenkbar wäre. Daher freuen wir uns, dass zahlreiche ortsansässige Unternehmen Geld dafür geben, die Kultur und die musikalischen Events im Sauerland zu fördern. Wir sehen uns einfach den heimischen Unternehmen für die Technik, Bühne, Licht, Sicherheit und Verpflegung, bis hin zu den Hotels für die Künstler verpflichtet. Wir stehen gemeinsam in der Region für die Region!

Festivalflyer - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Was macht das Maelo-Festival besonders, warum sollte man es nicht verpassen?

Alfons Neumann: Wer die letzten beiden Male dabei war weiß, dass das Maelo-Festival für viel Spaß und puren Musikgenuss steht! Einfach nett ein paar Bierchen mit Freunden trinken und sich vom handgemachten, ehrlichen Sound mitreißen lassen – und das alles natürlich vor unserer schönen Sauerländer Naturkulisse! Egal ob wild abrocken oder entspannt zuhören, bei unserem Open-Air Konzert kommt jeder auf seine Kosten.

Bernhard Willmes: Besonders ist, dass das Maelo-Festival ein Benefiz-Konzert ist. Wir spenden den Erlös an das Hospiz zur heiligen Elisabeth in Lennestadt-Altenhundem. Daher hoffen wir natürlich auf viele Besucher, die sich das einmalige Musikspektakel nicht entgehen lassen wollen.

Übrigens gibt es für beide Tage, also den 26. Juli und den 27. Juli, noch Karten im Vorverkauf und Tickets zum Selbstausdrucken auf unserer Seite www.maelo-festival.de

Es wird natürlich auch eine Abendkasse für Kurzentschlossene geben.

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