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Geschichtsträchtiges Hotel mit ganz besonderem Flair

Ein Blick hinter die Kulissen von Kochs Stadthotel

Blick auf "Kochs im Roten" und das neue Haus Nummer 9. - © Kochs Stadthotel

Geschichtsträchtiges Hotel mit ganz besonderem Flair

Drei Gebäude, eine Mission: Den Bewohnern auf Zeit einen unvergesslichen Aufenthalt in absoluter Wohlfühlatmosphäre zu bieten. Möglich ist das mitten in Olpe am Biggesee, denn hier erwartet  Kochs Stadthotel seine Gäste mit komfortablen, außergewöhnlich eingerichteten Zimmern und köstlich-kreativer Küche. Die Besonderheit: Das Stadthotel setzt sich aus drei einzelnen Häusern in unmittelbarer Nachbarschaft zusammen und lässt die Olper Stadtgeschichte lebendig werden. Wir haben das familiär geführte Stadthotel besucht und gemeinsam mit dem Geschwisterpaar Karoline und Thomas Koch bei einer Führung ein wenig hinter die Kulissen geschaut.

Das Stammhaus von außen. - © Kochs Stadthotel
Blick in ein modernisiertes Zimmer im Stammhaus. - © Kochs Stadthotel

Schon nach dem Eintritt in das geräumige Foyer des Stammhauses wird uns klar, hier arbeitet eine engagierte Familie Hand in Hand daran, dem Gast sämtliche Wünsche von den Augen abzulesen: Während Vater und Sohn gemeinschaftlich die Büroarbeit bewältigen, begrüßt Tochter Karoline Koch neu ankommende Gäste an der Rezeption und nimmt telefonisch Buchungsanfragen entgegen, bevor sie uns fröhlich begrüßt und uns auf einen Rundgang durch das so genannte „Stammhaus“ mitnimmt. Das Stammhaus, erklärt uns Karoline Koch, ist das Herzstück des Hotels und wurde bereits 1980 von ihren Eltern eröffnet. „Hier im Haupthaus befinden sich die Rezeption, der Tagungs- und Frühstückraum sowie unser Restaurant „Altes Olpe“, das man natürlich auch besuchen kann, wenn man nicht Gast bei uns ist.“

Ein Standard-Doppelzimmer im Stammhaus. - © Kochs Stadthotel

Eine Treppe höher zeigt sie uns die modernisierten Zimmer, die durch geschickt platzierte Akzente überzeugen: Hier leuchtet dem Besucher eine buntgemusterte Tapetenbahn über dem Kopfende des Bettes entgegen, dort wirkt der eigens geschmiedete Eisentisch wie ein kleines Kunstwerk für sich. Auf unsere Frage, welche Inspirationsquelle denn hinter der Inneneinrichtung stehe, antwortet die junge Hotelière, dass bei der Ausgestaltung und Teilrenovierung der Zimmer mit einem heimischen Architekten zusammengearbeitet wurde. „Aber wir haben natürlich auch eigene Ideen entwickelt und hatten den Mut, auch einmal etwas Gewagteres, vor allem in Haus Nr. 9, umzusetzen.“ Während unseres Gangs durch Gästezimmer und Flure erzählt Karoline Koch von ihrem bisherigen beruflichen Werdegang: Nach einem Studium des Hotelmanagements, einem Auslandsaufenthalt und einem kurzen Zwischenstopp im Rheinland hat sie sich bewusst dafür entschieden, wieder in die Heimat zurückzukehren und ihr ganzes Wissen in den elterlichen Betrieb einzubringen.

Stylisch, innovativ und außergewöhnlich - ein Suite in Haus Nr. 9. - © Kochs Stadthotel
Zimmer mit Boxsack. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Wieder im Foyer angekommen, übergibt sie uns an ihren Bruder, Thomas Koch, gelernter Werbegrafiker und Hotelbetriebswirt, der uns weiter mitnimmt und uns die beiden anderen Gebäudekomplexe „Kochs im Roten“ und „Haus Nr. 9“ vorstellt. Für uns heißt es nun, wieder in die Jacken zu schlüpfen, denn es geht raus an die frische Luft und über den Hof zu den beiden Nachbarhäusern. Einen Weg, den auch die Gäste zum Frühstücksraum gerne in Kauf nehmen. Nachdem wir uns schon im Stammhaus mit wachsender Begeisterung die Räume angeschaut haben, wird unser begeistertes Staunen beim Betreten der beiden anderen Gebäude noch größer. Innen erwartet uns hinter jeder Tür, die uns Thomas Koch öffnet, eine neue Überraschung: Eine goldene Badewanne als Blickfang im offen gestalteten Badezimmer, ein Boxsack mit passenden Handschuhen mitten im Raum oder eine schokoladige Kleinigkeit, versteckt hinter der nur angelehnten Kaminklappe.

Kleine süße Überraschung. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Das sind nur einige der außergewöhnlichen Einrichtungsgegenstände, die uns sofort ins Auge fallen. Mutig, schick und einfach nur herrlich innovativ muten die einzelnen Gästezimmer an. Daneben fallen aber auch immer wieder restaurierte oder liebevoll umgestaltete ältere Gegenstände auf. „Bei den Zimmern, die bisher renoviert oder teilrenoviert wurden, haben wir darauf geachtet, immer auch die lange Geschichte unserer Häuser darzustellen und für den Gast sichtbar zu machen. Denn die beiden Häuser „Kochs im Roten“ und „Haus Nr. 9“ waren früher Wohnungen von Eisenbahnmitarbeitern und wurden erst von uns zu einem Hotel umgebaut. So haben wir zum Beispiel unter einer Tapete eine bunte Wand gefunden, die von den Vorbesitzern immer wieder unterschiedlich gestrichen wurde. Schnell haben wir uns dazu entschlossen, diese Wand frei zu lassen und eine örtliche Künstlerin gebeten, diese etwas aufzuarbeiten. Ebenso hat mein Großvater im Krieg selbstgemalte Postkarten verschickt, die wir als Wandschmuck aufgehängt haben. Kleine Schilder erklären dem Gast dann immer die Geschichte hinter dem besonderen Möbelstück oder dem Dekoobjekt.“

Die goldene Badewanne als Blickfang. - © Kochs Stadthotel
Ehemalige Kellertüren als Wanddeko. - © Kochs Stadthotel

Wie denn der ungewöhnliche Einrichtungsstil bei den Gästen ankommt, interessiert uns natürlich brennend als wir das Zimmer mit den ehemaligen Kellertüren als Wandschmuck betreten. Schon nach den ersten Führungen in der Bauphase stellte sich schnell heraus, die teils doch sehr ungewöhnliche Ausgestaltung der Zimmer kam überwiegend gut an. „Besonders Stammgäste waren daran interessiert, die neuen Räumlichkeiten zu sehen. Oft sind die Besucher beeindruckt von den Ideen, wie wir ältere Gegenstände wieder hergerichtet und auch mal zweckentfremdet eingesetzt haben“, erläutert uns der Juniorchef. Auch hier wird uns Besuchern wieder der familiäre Zusammenhalt in Kochs Hotel deutlich: „Bei der Gestaltung unserer Zimmer haben wir alle im Raum gestanden und gemeinsam entschieden, wo welches Möbelstück hin soll.“

Blick in die eigene Wohneinheit in Haus Nr. 9. - © Kochs Stadthotel
Schlafzimmer im Appartement in Haus Nr. 9. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

„Wir haben viel Wert darauf gelegt, die Zimmer unterschiedlich zu gestalten und wollten eine Verbindung zwischen alt und neu schaffen. Wirken unsere Häuser von außen her historisch, überraschen sie innen mit einer modernen und kreativen Ausstattung“, ergänzt seine Schwester Karoline Koch, als wir wieder im Stammhaus, unserem Ausgangspunkt der Besichtigungstour, angekommen. „Vom gemütlichen Einzelzimmer bis hin zur geräumigen Suite oder gar eigenen Wohneinheit findet jeder Gast in jedem unserer Häuser die passende Übernachtungsmöglichkeit.“

Extravagante Dekoelemente zieren die neuen Zimmer. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Und diese eigene Wohneinheit, genauer gesagt, die neu entstandenen Appartements sind eine weitere Besonderheit von Kochs Stadthotel. Denn, so betont Thomas Koch, ist die Familie auch auf Langzeitbucher eingestellt. Findet beispielsweiseein neuer Mitarbeiter eines großen Unternehmens nicht auf Anhieb eine geeignete eigene Wohnung, bekommt er bei in Kochs Stadthotel eine Art Zuhause auf Zeit und kann eines der Appartements mit kleiner Küchenecke beziehen. „Auf Wunsch rollen wir diesen Gästen dann auch einen Trolley mit Lebensmitteln zur Selbstverpflegung ins Zimmer“. Mit diesen Worten beschließt Thomas Koch unseren Besuch und macht sich, gemeinsam mit seiner Familie wieder an die Arbeit.

Hier geht es zur Internetseite von Kochs Stadthotel