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Bergbeats-Festival

Am 21. und 22. Juni verwandelt sich die Hohe Bracht beim Bergbeats-Open-Air Festival in eine Partylocation mit Aussicht.

Kim Ludwig freut sich auf das Festival. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Sie ist das Wahrzeichen des Kreises Olpe, Aussichtspunkt über schwingende Landschaften, Restaurant in luftiger Höhe und nächsten Monat auch Location für ein ganz besonderes Event: So vielfältig wie es die Hohe Bracht selbst ist, wird auch die neue Festival-Reihe mit dem passenden Titel „Bergbeats“, die am 21. und 22. Juni ihre Premiere direkt am Turm feiert. Das „Bergbeats“ bietet zwei Tage lang musikalische Höhepunkte unterschiedlicher Genres vor traumhafter Naturkulisse.

Wir haben mit der jungen Sauerländerin Kim Ludwig gesprochen, die das Festival mit ins Leben gerufen hat und mit ihr zusammen einen Blick hinter die Kulissen geworfen.

Kim, wie bist du als Betriebswirtin und Wahl-Kölnerin auf die Idee gekommen, ausgerechnet im Sauerland in Festival zu veranstalten?

Kim Ludwig: Auch wenn ich schon seit rund zehn Jahren in Köln wohne, ist das Sauerland immer noch meine Heimat, der ich mich sehr verbunden fühle. Ich bin auch regelmäßig hier, besuche meine Familie und genieße die Natur. Auf die Idee, ein eigenes Festival zu gründen, bin ich während meines Studiums der Marktorientierten Unternehmensführung gekommen. Um mir ein bisschen Geld zu verdienen, habe ich auf  Konzerten von Helene Fischer das Merchandising verkauft und bin dann durch Kontakte auch mit Künstlern wie Andreas Gabalier oder Helene Fischer auf Tour gegangen. Da habe ich mir dann einfach gedacht: Entweder arbeite ich nach meinem Studium irgendwo als Angestellte oder mache mich jetzt, mithilfe der geknüpften Kontakte, im Eventbereich selbstständig. Also habe ich meinem Vater von dem Plan erzählt und mich nach geeigneten Locations im Raum Lennestadt erkundigt, die sich für ein Konzert eignen würden. Dabei habe ich zufällig erfahren, dass anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Lennestadt“ auf der Hohen Bracht in diesem Sommer eine eintägige Veranstaltung von der regionalen Konzertagentur „LA-Concerts“ angedacht war. In Absprache mit dem Verantwortlichen Martin Schneider haben meine Partner Peter Kötting, Markus Natt und ich dann beschlossen, das Event auf ein zweitägiges Open-Air Festival mit bekannten nationalen aber auch heimischen Künstlern auszuweiten. Ich freue mich total, dass mein „Herzensprojekt“, ein eigenes Festival zu veranstalten, jetzt Wirklichkeit wird. Vor allem geht es mir darum, ins Sauerland genau das zurück zu bringen, was ich früher hier vermisst habe: Veranstaltungen und coole Events, die vor allem junge Leute ansprechen. Denn ich glaube, es fehlt in meiner Heimat noch ein bisschen an dieser Art von Kultur. Außerdem lädt eine Location wie die Hohe Bracht ja auch einfach ein zum Tanzen und Feiern.

Luftbild von der Eventlocation Hohe Bracht. - © Medienwerk Lennestadt GmbH

Wie bist du auf den Titel „Bergbeats“ und das Logo gekommen?

Kim Ludwig: Der Name des Festivals, also eigentlich der Festivalreihe, sollte auf jeden Fall ins Sauerland passen. Wir sind ja das Land der 1000 Berge, deswegen musste das Wort „Berg“ im Titel vorkommen. Ich wollte einen kurzen Begriff haben, der nicht zu abgehoben ist, aber typische Merkmale des Sauerlandes deutlich macht. Das sieht man ja auch an der geschwungenen Hügelkette im Logo. Die Farbe Orange hat übrigens mein Papa vorgeschlagen. Eine Farbe, die für ihn für den Sommer und besonders für die längste Nacht des Jahres steht, die ja genau am Festivalwochenende ist. Natürlich wurde immer alles gemeinsam im Team abgestimmt.

Volles Programm an beiden Festivaltagen. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Vor welche Herausforderungen hat euch die Organisation des Festivals bisher gestellt?

Kim Ludwig: Für uns war es zunächst eine Herausforderung, all die unterschiedlichen Menschen mit ihren gut gemeinten Ratschlägen aber auch ihrer Kritik, zusammenzubringen. Aber ich wurde echt positiv überrascht: Ob Konzertagentur, Stadtmarketing der Stadt Lennestadt oder Pächter der Hohen Bracht – alle haben mich und meine beiden Partner mit offenen Armen empfangen und waren von der Idee begeistert. Die Partner hier vor Ort im Sauerland sind auch sowas wie unser regionaler, verlängerter Arm. Ohne LA-Concerts würde gar nichts funktionieren. Mit Sitz in Köln, Nürnberg und Sylt hätten wir, PK Events, es nicht so leicht geschafft, die lokalen Sponsoren, die heimische Presse anzusprechen oder die Werbemaßnahmen umzusetzen. Denn es ist nicht immer einfach, die Sauerländer Mentalität mit der der Rheinländer zu vereinen (lacht). Da ich aber selbst Sauerländerin bin, habe ich ein gewisses Gespür für die Art der Menschen hier. Außerdem mussten natürlich so Dinge wie das Sicherheitskonzept und die ganze Logistik irgendwie gemanagt werden. Wir haben uns dazu entschieden, einen Shuttle-Service anzubieten, der die Leute am Festivalwochenende von verschiedenen Punkten in Lennestadt zur Hohen Bracht bringt. Die Parkplätze sind an den beiden Tagen natürlich für das Team und die Künstler reserviert.

Die Band RoxxBusters sind Topact am Samstag. - © RoxxBusters
Das DJ-Duo ist Topact am Freitag. - © Gestört aber geil

Wie habt ihr die Künstler ausgewählt? Und warum habt ihr euch nicht nur auf eine Musikrichtung festgelegt, sondern dich gleich für zwei verschiedene Genres entschieden?

Kim Ludwig: Uns war es sehr wichtig, zwei verschiedene Zielgruppen anzusprechen. Am Festivalfreitag haben wir den Schwerpunkt auf frische, elektronische Musik gelegt, die ja vor allem jüngere Leute gerne hören. Das wir hier das DJ-Duo „Gestört aber geil“ als Top-Act gewinnen konnten, war natürlich ein echter Glücksgriff. Aber auch die beiden anderen DJs, Louis Garcia und 2elements, werden den Besuchern richtig einheizen. Mit dem elektronischen Part wollten wir vor allem auch mal etwas Neues ausprobieren, das Sauerland ist ja partytechnisch bisher eher rockig geprägt. Das war die Idee von Peter und mir.  Der zweite Tag, also der Samstag, wurde durch LA Concerts geprägt. Unsere Partner wollten auch regionalen Bands wie A45 die Möglichkeit geben, ihre Heimat zu rocken. Hauptact am Festivalsamstag sind dann die RoxxBusters, die sich der Musik der 70er und 80er verschrieben haben. Ich denke, so ist echt für jeden was dabei.

Für dich ist das Bergbeats-Festival ja der Auftakt für eine komplette Veranstaltungsreihe. Was sind denn deine Pläne für die Zukunft?

Kim Ludwig: Ich möchte das Bergbeats-Festival gerne langfristig als Veranstaltungsreihe im Sauerland etablieren. Dabei soll es neben Open-Air-Events aber auch Indoorpartys geben. Das Wetter im Sauerland ist ja nicht immer ganz so gut (lacht). Zusammen mit meinen Partnern möchte ich den Sauerländern von Konzerten über Comedy bis hin zu Poetry Slams eine abwechslungsreiche Veranstaltungsreihe und ganz viel Spaß quasi vor der Haustür bieten. Eine Party steht auch schon fest: Am 16. November findet in der Volksbank-Arena in Lennestadt-Altenhundem eine 90er Party mit prominenten Künstlern statt. Und wenn das Bergbeats dieses Jahr ein Erfolg wird, könnte ich mir vorstellen, dass wir es nächstes Jahr dann auch auf drei Tage auszuweiten.  

Übrigens gibt es für beide Tage, also den 21. Juni und den 22. Juni, noch Karten im Vorverkauf unter sauerland-tickets.de! Es wird natürlich auch eine Abendkasse für Kurzentschlossene geben. Also nix wie rauf auf den Berg!

Hier geht es zum Ticket-Shop.

Festival-Trailer

Bergbeats Hohe Bracht Open Air 2019