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Pfarrkirche St. Petri

Die Pfarrkirche St. Petri mit Turm aus dem 12. Jahrhundert zählte zu den 12 Stammpfarreien des Sauerlandes und erstrechte ihren Einfluss über das heutige Arnsberger Stadtgebiet. Damit war sie sogar offiziell Mutterkirche des Klosters Oelinghausen. Noch immer erinnert die 1100 Jahre alte traditionelle Hüstener Kirmes an die ursprüngliche Bedeutung dieses Kirchortes.

Die wichtigsten Einrichtungen und Gebäude in der Hüstener St. Petri-Gemeinde stellen wir Ihnen hier vor. Insbesondere der Kirchenraum wird ausführlich beschrieben. Lassen Sie sich von den Bildern anregen. Besuchen Sie das Haus Gottes auch in der Realität und lassen Sie dann den Kirchenraum auf sich wirken.

Hüsten kann auf ein hohes Alter zurückblicken. Es wird zuerst 802 in einer Urkunde der Benediktiner-Abtei Werden a. d. Ruhr über Güterschenkungen an den hl. Ludgerus erwähnt. Die St. Petri-Pfarrei zählt damit zu den Stammgemeinden des Sauerlandes. Weiter wird dann Hüsten erwähnt in den "Corveyer Traditionen" vom Jahre 854 und 877.

Im Jahre 1179 wird Hüsten ausdrücklich "Mutterkirche" genannt, als der Erzbischof von Köln das Verhältnis der Hüstener Pfarrkirche zu dem 1174 gegründeten Nonnenkloster zu Oelinghausen regelte.

In der Folgezeit wechselten die Patronatsrechte. Bis 1821 gehörten die Pfarreien des kurkölnischen Sauerlandes zum Erzbistum Köln, danach zum Erzbistum Paderborn.

Die St. Petri-Pfarrei Hüsten erstreckte sich im Mittelalter und bis in die Neuzeit hinein über ein großes Gebiet. In der ältesten Zeit gehörten zu Hüsten noch die Pfarrbezirke von Arnsberg-Rumbeck, Neheim und Voßwinkel. Arnsberg wurde 1173 eine eigene Pfarrei. Die Dörfer Niedereimer, Wennigloh und der Hof Wicheln waren nach Hüsten eingepfarrt. Auch Neheim war bis Ende des 13. Jahrhunderts eine Filiale von Hüsten. Voßwinkel, Bachum, Oelinghausen, Bruchhausen, Herdringen, Müschede, Bönkhausen und Habbel gehörten ebenfalls früher zu Hüsten. Oelinghausen wurde 1904 abgepfarrt. Die grundbuchamtliche Übertragung der Klosterkirche, welche 1880 in den Besitz der Pfarrei Hüsten übergegangen war, an die Pfarrei Oelinghausen erfolgte im Jahre 1954. 1917 wurden die Filialen Bruchhausen, Niedereimer und Müschede zu eigenen Filialkirchengemeinden mit eigener Vermögensverwaltung und Koorporationsrechten erklärt. 1939 wurde Herdringen eigene Pfarrei, Bruchhausen 1944.

Inzwischen war Hüsten insbesondere durch den Zuzug vieler Arbeiter im Zuge der Industrialisierung (z.B. Hüttenwerk im Ruhrtal) so groß geworden, dass der Bau einer zweiten Kirche unumgänglich geworden war. Sie wurde 1934 in Unterhüsten eingeweiht und bildet heute die eigenständige Pfarrei "Hl.Geist".

Im Jahr 2002 schlossen sich die Gemeinden "St.Maria Magdalena und Luzia-Bruchhausen, "St. Hubertus-Müschede" und St.Petri-Hüsten" wieder zum Pastoralverbund Röhr-Ruhr zusammen.

freier Eintritt

Karte

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