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Altes Kloster Drolshagen

Im Jahr 1235 schenkten Graf Heinrich III. von Sayn und seine Gemahlin Mechtildis von Landsberg den Zisterzienserinnen zur Gründung eines Klosters in Drolshagen den dafür notwendigen Grundbesitz. Mit zur Stiftung gehörte der Ausbau der Kirche als gemeinsame Kloster- und Pfarrkirche. Das Kloster war vornehmlich dem Adel vorbehalten. Aufgenommen wurden Töchter sauerländischer und rheinischer Geschlechter.

Nach der Reformation sank im späten 16. Jahrhundert die Zahl der Ordensfrauen auf vier, so dass der Chordienst nicht mehr 'gehörig' wahrgenommen werden konnte. Die Klausur wurde nachlässig gehandhabt, die Ordenstracht verschmäht. Doch bei Beginn der Wirren des 30jährigen Krieges, in denen der Konvent zeitweise Zuflucht in Köln suchte, nahm der sittliche Verfall des Klosters ein Ende.

Ein trauriges Kapitel in der Geschichte des Klosters war im 18. Jahrhundert der wirtschaftliche Niedergang verursacht durch schlechte Führung und Verschwendung. Die zur Auflösung der geistlichen Besitztümer führende Säkularisation von 1803 fand darum bei den verbliebenen Nonnen kein Bedauern. Der kleine Konvent verließ das zum Verkauf anstehende Kloster bereitwillig. Käufer der schlechten Bausubstanz wurde der Drolshagener Bürger Theodor Alterauge. Die Stadt erwarb das im Jahr 1844 noch nicht abgerissene und zu dieser Zeit intakte Klostergebäude für 4.250 Taler. Man nutzte die Räume als Schule. Das 1987 von Grund auf sanierte Gebäude beherbergt heute das Städtische Bauamt und die Musikschule. Der Gewölbekeller dient vielfältigen Nutzungen: Kunstausstellungen ebenso wie Trauungen und Veranstaltungen der VHS. Im Dachgeschoss befindet sich ein gerne genutzter Musiksaal.

Das Alte Kloster in Drolshagen ist im Besitz der Stadt seit 1844 und beherbergt heute das städtische Bauamt und die Musikschule. Von dem ehemaligen Eigentum des Klosters sind noch die "Eichener Mühle" als frühere Bannmühle und das älteste Haus der Stadt an der Ecke Hagener-/Gräfin-Sayn-Straße zu sehen. Ein besonderes Schmuckstück ist die romanischen Basilika St. Clemens mit Resten von Malereien aus der Zeit des Übergangs vom 10. zum 11. Jh.

Nur von außen zu besichtigen - Gewölbekeller in den Ferien für Ausstellungen geöffnet

Montag 08:00 - 16:00 Mittags geschlossen von 12:30-14:00 Uhr
Dienstag 08:00 - 16:00 Mittags geschlossen von 12:30-14:00 Uhr
Mittwoch 08:00 - 16:00 Mittags geschlossen von 12:30-14:00 Uhr
Donnerstag 08:00 - 17:30 Mittags geschlossen von 12:30-14:00 Uhr
Freitag 08:00 - 12:30
Samstag geschlossen
Sonntag geschlossen

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