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Unterwegs auf der Fotoroute in Oberhenneborn

Die neue Fotoroute in Oberhenneborn schafft die perfekte Verbindung zwischen Wandern und Fotografie inmitten herrlicher Naturkulisse.

Weitblick über Wege und Hügel. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Strahlend blauer Himmel spannt sich über immer noch sattgrüne Wiesen, bunt belaubte Bäume säumen kleine Pfade, ein altes Bauernhaus mit blumengeschmückten Fenstern steht am leise plätschernden Bach – was sich hier anhört, wie die Wunschmotivliste eines jeden (Hobby-)Fotografen wird in dem kleinen Örtchen Oberhenneborn im Hochsauerlandkreis Wirklichkeit. Denn hier bietet nicht nur die abwechslungsreiche Sauerländer Landschaft samt schmuckem Fachwerkdorf die ideale Kulisse für perfekte Fotos, hier kann gleichzeitig auch das Fotografenhandwerk – jedenfalls in Grundzügen – erlernt werden. Und das mitten in der Natur! So wurde in Oberhenneborn gemeinsam mit dem bekannten Fotografen Klaus-Peter Kappest die optimale Verbindung zwischen Bewegung an der frischen Luft und der im heutigen Smartphone-Zeitalter allgegenwärtigen Fotografie geschaffen: Auf einem rund neun Kilometer langen Rundkurs mit Startpunkt direkt im Dorf erwarten die bildaffinen Wanderer elf Stationen mit verschiedenen Tipps und Tricks rund um das Thema Landschaftsaufnahmen.

Blumengeschmückte Fensterbänke in Oberhenneborn. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh
Dekorativer Blickfang und tolles Fotomotiv. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh
Gut lesbare Tipps und Tricks für das optimale Foto. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Wir haben die neue Route mal getestet und sie genau unter die Lupe oder besser gesagt vor die Linse genommen. Wir merken schnell: Egal ob Fotoneuling oder erfahrener Lichtbildner, hier kann jeder noch etwas lernen. Und dabei geht es nicht unbedingt darum, die hochwertigste und allerneueste Technik zu verwenden. Vielmehr sollen wir und die anderen Hobbyfotografen, die uns begleiten, den Blick für die Umgebung schärfen und Verständnis für eine starke Bildsprache entwickeln: Wie kann ich meinen eigenen Fotostil verwirklichen und auch bekannte Motive mal kreativ ablichten? Welchen Winkel stelle ich ein, um den dicken Baum am Wegesrand auch wirklich in seiner vollen Größe darzustellen? Worauf muss ich achten, wenn ich meine Panoramaaufnahme wirklich ansprechend gestalten möchte? Was verbirgt sich hinter dem Begriff „der goldene Schnitt“? Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben uns während unserer Wanderung die gut lesbaren Schilder, die an strategisch günstigen und vor allem aussichtsreichen Punkten entlang der Strecke verteilt sind. Dass hier und da auch mal ein etwas knackigerer Aufstieg wartet, bis uns der herrliche Weitblick belohnt, versteht sich ja von selbst.

Die Panoramatafel gibt den Überblick. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh
Auf dem "Waldstativ" lassen sich Kamera und Smartphone montieren. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Alle Stationen der neuen Fotoroute in Oberhenneborn sind übrigens sowohl für eine gute Handykamera als auch für professionelles Equipment ausgelegt. Gut für uns, sind wir doch „nur“ mit unseren Smartphones bewaffnet. Neben den eingängigen und auch für Laien verständlichen Anleitungen halten einige der elf Fotostationen noch die ein oder andere zusätzliche Überraschung für uns parat: So stehen an passend ausgewählten Orten beispielsweise „Waldstative“, auf denen sich sowohl ein Smartphone als auch die teure Spiegelreflexkamera fest montieren lassen. Bestens geeignet also, um gestochen scharfe Bilder oder aber auch mal das allseits so beliebte Selfie zu schießen. Weiter geht es zur nächsten Station. An dieser Stelle können wir wandernden Hobbyfotografen uns von Landschaftmalern vergangener Zeiten inspirieren lassen und unserem Bild direkt einen Rahmen geben. Möglich macht dies ein Bilderrahmen, der auf einen Pfahl geschraubt, nicht nur die Blickrichtung für das bestmögliche Motiv vorgibt, sondern auch das im Tal liegende Dörfchen ins rechte Licht rückt.

Sitzgelegenheit mit Ausblick. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh
Der Blick ins Tal sollte auf jeden Fall fotografisch festgehalten werden. - © Sauerland-Tourismus/Nadja Reh

Je nach Lust, Laune und der eigenen Kondition sollten für die gesamte Strecke so rund drei bis vier Stunden Zeit eingeplant werden. Denn manche Aufnahmen, sollen sie richtig gut werden, brauchen eben ihre Zeit. Etwas erschöpft aber mit vielen neuen Eindrücken und noch mehr tollen Fotos im Handy kommen wir wieder unten im Dörfchen an. Jetzt noch schnell die diversen Social Media-Plattformen füttern, denn schließlich wollen ja auch Familie und Freunde mit bildreichen Details versorgt werden und Lust bekommen, ebenfalls die Wanderstiefel zu schnüren und an den abwechslungsreichen Fotopunkten ihr Handy zu zücken. Beim Posten in den sozialen Netzwerken sollte natürlich auch nicht der Hashtag #fotoroute vergessen werden.

Hier geht es zur Tour.