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Unsere neue Auszubildende Iva Petrovic stellt sich vor

Mein Start in die Ausbildung zur "Kauffrau für Tourismus und Freizeit"

Die neue Auszubildende Iva Petrovic des Sauerland-Tourismus e.V. - © Sauerland-Tourismus e.V. / Nadja Reh

„Sauerland- Mein Herz schlägt für das Sauerland!“

 

Ich heiße Iva Petrovic und komme aus Fleckenberg im Sauerland. Nach meinem Abitur, welches ich in Schmallenberg absolviert habe, stellte sich mir die große Frage: „Und jetzt?“ Für mich war eigentlich von Anfang an klar, dass ich gerne im Themenfeld Tourismus arbeiten möchte und es bloß kein trockener Bürojob sein soll. Vor allem war mir bei meiner Entscheidung viel Abwechslung in meinem späteren Beruf wichtig.

Dennoch entschied ich mich anfangs für das Studium „International Management mit Tourismus“ an der Fachhochschule Meschede. Nach zweimonatigem Studentendasein habe ich jedoch beschlossen, das Studium abzubrechen. Grund dafür war, dass mir das Studium überhaupt keinen Spaß gemacht hat und ich sehr von dem dreimonatigen Pflichtpraktikum beim Schmallenberger Sauerland Tourismus begeistert war, das ich als Voraussetzung für das Studium absolvieren musste. Danach habe ich mich sofort über die Ausbildung zur „Kauffrau für Tourismus und Freizeit“ informiert,  die einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag verspricht. In vielen verschiedenen Einrichtungen wird dieser Ausbildungsgang angeboten, so zum Beispiel in örtlichen Touristinformationen, Freizeitparks oder Kurbetrieben. Ein paar Tage später hatte ich die ersten Bewerbungen versendet und dann hieß es warten. Hier war von Anfang an die Ausbildung beim Sauerland-Tourismus meine erste Wahl.

Kühe auf der Wiese. - © Tanja Evers

Wieso?
Bereits während des dreimonatigen Pflichtpraktikums in Schmallenberg konnte ich mit der damaligen Auszubildenden des Sauerland-Tourismus über ihre Erfahrungen sprechen und bekam sofort einen positiven ersten Eindruck. Nur 15 Minuten Fahrtzeit von zu Hause, das Fitnessstudio und die Oma vor Ort haben ebenfalls dazu beigetragen mich für den ST als Ausbildungsbetrieb zu entscheiden. Darüber hinaus verspricht die Arbeit hier einen abwechslungsreichen Büroalltag und man ist als „Sauerland-Botschafter“ viel unterwegs. So stehen zum Beispiel der Besuch von Messen, Sport-Veranstaltungen und Seminaren auf dem Programm. Zudem bekommt man einen Überblick über das gesamte Sauerland und versucht die Menschen dafür zu begeistern, hier Urlaub zu machen oder die eigene Region näher kennenzulernen. Auch wenn einige meiner Freunde meine Entscheidung nicht verstanden haben, bin ich gern in meiner Heimat, dem Sauerland, geblieben.

Auf der Rothaarsteigbrücke - © Iva Petrovic

Warum ich das Sauerland liebe?

Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ein Großteil meiner Familie wohnt im Sauerland und alle meine Freunde sind in ein paar Minuten zu erreichen. Außerdem hat man die schöne und grüne Natur vor der Haustür. Ich wohne also da, wo andere Urlaub machen. Vor allem aber liebe ich die kleinen Feste in der Region, wie zum Beispiel das traditionelle Schützenfest, die Kirmes oder die verschiedenen Sommerfestivals. Dennoch gibt es an einigen Tagen zugegeben ein kleines emotionales Tief, weil man frustriert ist, dass kein Club oder kein Shoppingcenter in der Nähe ist. Aber auch das ist kein Hindernis! Innerhalb von einer Stunde erreicht man größere Städte, wo man nach Herzenslust feiern oder shoppen gehen kann. Ich bin und bleibe aber ein Dorfkind und darauf bin ich stolz! Denn der ständige Lärm und das hohe Verkehrsaufkommen in den Städten sind überhaupt nichts für mich.

Standdienst auf dem NRW-Tag in Essen mit der Bördekönigin und dem Jägerken. - © Sauerland-Tourismus e.V. / Brigitte Stöber

Und nun zu meiner Ausbildung:

Zunächst einmal ist meine Ausbildung zur „Kauffrau für Tourismus und Freizeit“ sehr abwechslungsreich und beinhaltet auch den Besuch der Alfred-Müller-Armack-Berufsschule in Köln. Da sie die landesweit einzige Berufsschule für den Ausbildungsberuf ist, heißt es für mich alle zwei Wochen: Tasche packen und für drei Tage zur Schule mit Übernachtungen in einer Jugendherberge. Das mag für einige jetzt stressig und anstrengend klingen, ist für mich aber eine schöne Abwechslung mit vielen neuen Eindrücken. So lernt man in der Klasse die Mitschüler und ihre Ausbildungsbetriebe kennen und erfährt vieles über ihre Arbeit. Die Lehrer sind alle sehr engagiert und motiviert und schon jetzt hat sich so eine tolle Klassengemeinschaft entwickelt.

Eine weitere Besonderheit meiner Ausbildung ist der Aspekt, dass es sich um eine Verbundausbildung handelt. Da beim Sauerland-Tourismus allein nicht alle Bereiche der Ausbildung zur „Kauffrau für Tourismus und Freizeit“ abgedeckt werden können, tausche ich für insgesamt sechs Monate mit der Auszubildenden des Schmallenberger Sauerland Tourismus die Arbeitsplätze. So lernt sie die Arbeit des Sauerland-Tourismus kennen und ich den direkten Kontakt mit dem Gast in einer Touristinformation. Gefördert wird die Verbundausbildung von der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) über die Bezirksregierung Arnsberg. Während der Zeit beim Sauerland-Tourismus erhalte ich einen Einblick in alle Abteilungen von der Verwaltung über den Bereich Marketing bis hin zum Vertrieb, der Pressestelle und der Buchhaltung. Schon jetzt bin ich überzeugt, dass meine Entscheidung richtig war und freue mich noch auf drei spannende Jahre.

Viele Grüße!

Eure Iva Petrovic