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1000 Berge - 1000 Stunden

1000 Berge - 1000 Stunden

1000 Berge in 1000 Stunden - unter diesem Titel steht das ehrgeizige Outdoor-Projekt des passionierten Extremwanderers Frank Hülsemann aus Bornheim. Insgesamt rund 4000 Kilometer und nahezu 100.000 Höhenmeter möchte er dabei zu Fuß, auf dem Rad und sogar schwimmend im Zeitraum von Anfang Juni bis Ende Juli in der Region zurücklegen. Das Wagnis geht er allein ohne Begleitung ein, die Planungen laufen auf Hochtouren. Wie man auf die Idee dazu kommt und was es bei den Vorbereitungen alles zu berücksichtigen gibt, hat er uns im Interview verraten.

Historische Grafik des Sauerlands auch bekannt als "Land der tausend Berge". - © Frank Hülsemann

Wie kommt man auf die Idee, so ein ehrgeiziges Projekt anzugehen?

Im Endeffekt ist ‚1000 Berge – 1000 Stunden‘ eine Quintessenz aus eigenen Erfahrungen und Projekten der letzten 20 Jahre in denen ich per Rad und zu Fuß auf der halben Welt unterwegs war. Von den Wüsten Asiens über die schneebedeckten Gipfel der Anden: in vielen Regionen bin ich unterwegs gewesen und habe Erfahrungen gesammelt. Und irgendwann merkt man, dass vor der eigenen Haustür auch herausfordernde neue und innovative Projekte im Ausdauersport realisiert werden können. Und da stand dann auf einmal diese Idee im Raum: der erste Mensch zu sein, der 1000 Berge in 1000 Stunden besteigt! Auch wenn dies natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist...

Frank Hülsemann auf seiner Laufmaschine während der Tour nach Paris. - © Frank Hülsemann
Frank Hülsemann bei der Reparatur seines Laufrads. - © Frank Hülsemann

Welche Vorbereitung ist dafür nötig? Wie soll der konkrete Ablauf aussehen?

Einerseits ist natürlich eine gute körperliche Kondition eine Grundvorrausetzung aber nicht minder wichtig, vielleicht auch entscheidender, ist die Psyche. Sich zu motivieren, sechs Wochen lang kreuz und quer im Sauerland sowie Siegen-Wittgenstein Berge hinauf- und wieder hinabzufahren ohne wirklich  Boden gut zu machen ist psychisch extrem herausfordernd. Nach dem Start an der Ruhr wird die Zeit nämlich nonstop weiterlaufen, egal, ob Schlaf-, Regenerations- oder auch Arbeits-(!)pausen eingelegt werden. Die Zeit läuft weiter und nach 1000 Stunden soll der Kahle Asten erreicht werden, als tausendster Gipfel des ‚Landes der tausend Berge‘.

Der Aussichtspunkt Kalied auf dem Medebacher Bergweg bei Sonnenuntergang. - © Touristik-Gesellschaft Medebach mbH

Was macht das Sauerland, das „Land der tausend Berge“, so besonders?

Topographisch gesehen ist diese Region schon etwas Besonderes, weil sich doch hier wirklich so viele Gipfel auf engem Raum konzentrieren. Für mich als Rheinländer ist natürlich das Sauerland das erste Gebirge vor der Haustür, von mir und meinen Eltern besucht seit ich denken kann. Ob zum Schlitten- oder Skifahren oder zur Freilichtbühne.

Gibt es Etappen und Ziele auf der geplanten Tour, auf die du dich besonders freust?

Klar gibt es ein paar Punkte, die mich besonders interessieren, insbesondere wo sich auf den Bergen kulturelle und historische Relikte finden. Aber eigentlich freue ich mich auf das Land der tausend Berge als Gesamtes. Einzutauchen in diese Region, eben auch mal abseits der ausgetreten Pfade, dort wo mich die Berge halt hinführen.

Frank Hülsemann unterwegs in der Atacama-Wüste in Chile. - © Frank Hülsemann

Wo finden Interessierte aktuelle Infos zum Projekt? Wird das Projekt auf Social Media begleitet?

Ich werde über verschiedene Kanäle Aktuelles kommunizieren: Vor allem über Facebook und Instagram wird es aktuelle Bilder von allen tausend Bergen geben, mein Fortkommen wird über ein Tracking live mitzuverfolgen sein.

Die Internetseite Facebook Instagram