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Kloster Rumbeck

Kloster Rumbeck ein Frauenstift, wurde bereits um 1190 als eine Filiation des Klosters Wedinghausen gegründet. Das Kloster und ein Teil der Kirche brannten 1914 ab, wurden aber z.T. wieder aufgebaut. Von den Klostergebäuden blieben Propstei (1724) und Gästehaus (1695) erhalten

Die Klostergeschichte
Die Geschichte des Klosters Rumbeck beginnt Anfang des 12. Jahrhunderts. Graf Heinrich I. schenkte 1185 seinen Haupthof dem von ihm gegründeten Prämonstratenserkloster Wedinghausen. Wenige Jahre später gründeten die Prämonstratenser in den geschenkten Hofgebäuden ein Damenstift, das Kloster Rumbeck. Die ersten Nonnen kamen auf Anordnung des Kölner Kurfürsten aus dem Kloster Bredelar, als dieses in ein Zisterzienserkloster umgewandelt wurde. Zum Konvent gehörten etwa 20 Chordamen, 10 Laienschwestern und 3 Novizinnen. Die meisten entstammten dem höheren Bürgertum, doch auch der niedere Adel Westfalens war hier vertreten. Über das Alltagsleben der Nonnen ist nur wenig bekannt. Man weiß, dass sie einen frommen Lebenswandel führten, feinste Näh- und Stickarbeiten herstellten und karitative Arbeit leisteten. Außerdem verfügten sie über eine Klosterwirtschaft, Jagd- und Fischereirechte.

Ein Juwel in der Rumbecker Kirche ist die Klausing-Orgel. Die Empore, auf der das kostbare Instrument steht, ragte früher weiter in den Kirchraum hinein und war direkt mit den Klausurräumen der Schwestern verbunden.Bereits 1658 – das ist nachgewiesen – hat es in der Klosterkirche eine Orgel gegeben. Sie wurde von der Organistin und Ordensschwester Anna Emiliana von Strotzingen gespielt. Im Jahr 1700 errichtete der Herforder Orgelbauer Hinrich Klausing eine neue Orgel für die Rumbecker Schwestern. Dabei verwendete er wesentliche Teile des früheren Instrumentes. Als die Orgel vor wenigen Jahren restauriert wurde, stellte sich heraus, dass diese noch Pfeifenmaterial aus dem 15. Jahrhundert enthält. Damit kommt ihr ein ganz besonderer Wert zu.Hinrich Klausing gehört zu den berühmten Orgelbauern des 17. und 18. Jahrhunderts. In seiner Werkstatt entstanden mehr als 100 Orgeln. Leider sind nur noch wenige Instrumente dieser Zeit erhalten.

In unmittelbarer Nähe zum Kloster, direkt am Landgasthof Hoffmann, empfiehlt sich ein Spaziergang durch den bereits vor 800 Jahren von den Schwestern bewirtschafteten Klosterwald, das heutige Mühlbachtal. Es lohnt sich allemal, diesen einstündigen Rundweg durch das Waldwiesental zu gehen, denn am Weg erkennt man noch immer die Dämme, die zur Sicherung der Wasserversorgung für die Fischteiche angelegt worden sind. Außerdem ist der Rundweg heute ein Poesie-Pfad. Das heißt an 20 Stationen begegnen Sie nicht nur der Natur, sondern auch ausgewählter Literatur..

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