Jump to Content Jump to Navigation

Achtung!

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte updaten Sie ihren Browser um die Usability zu verbessern.

JUW - Station 10: Metzgerei Guthmann

Neben den jüdischen Kaufmannsfamilien Cohn, Ursell, Lenneberg und Böheimer lebte in Attendorn auch noch die jüdische Familie Guthmann, die in der Bleichergasse 329 eine Metzgerei betrieb, die sowohl von jüdischen als auch von christlichen Bürgern frequentiert wurde.

Neben den jüdischen Kaufmannsfamilien Cohn, Ursell, Lenneberg und Böheimer lebte in Attendorn auch noch die jüdische Familie Guthmann, die in der Bleichergasse 329 eine Metzgerei betrieb, die sowohl von jüdischen als auch von christlichen Bürgern frequentiert wurde.

Albert Guthmann verkaufte im Jahr 1879 die väterliche Metzgerei in Dünschede, zog nach Attendorn und eröffnete dort eine neue Metzgerei. Er war verheiratet mit Lina Frankel aus Biblis, geboren am 15.05.1866. Aus der Ehe gingen ein Sohn, Lothar, geboren am 28.06.1898, und eine Tochter, Helene, hervor. Albert Guthmann schlachtete nicht nur koscher für die Mitglieder der jüdischen Gemeinde, d. h. nach den jüdischen Speisegesetzen - Blutentzug durch Schächten - sondern er nahm auch für Kunden aus der christlichen Einwohnerschaft Attendorns Schlachtungen vor.

Nach dem Tode seiner Frau am 19.08.1937 verzog Albert Guthmann mit seiner Tochter Helene am 26.06.1939 nach Rheydt, Kirchstraße 22, der Sohn Lothar meldete sich nach Unterfranken ab.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

Karte

Bitte geben Sie Ihre Startadresse ein

Geben Sie bitte Ihren gewünschten Abfahrtsort ein. Sie können auch die Straße und Hausnummer mit eingeben, für eine genaue Berechnung der Strecke.