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Buchhellertal mit Peterszeche

Auf alte Bergbaurelikte trifft man im wildromantischen Buchhellertal. Zunächst ist es kaum zu glauben, dass in diesem abgeschiedenen Tälchen einstmals die Wirtschaft florierte, aber die ausgedehnten Abraumhalden der ehemaligen "Grube Peterszeche" und weiterer Gruben sind nicht zu übersehen. Die Bergwerksgeschichte des Buchhellertals begann wahrscheinlich bereits um 1500 und endete 1919 mit der Schließung der Grube “Mückenwiese“.

Da hier neben Spateisenstein, Zink- und Kupfererzen auch Blei abgebaut wurde, ist die Vegetation auf den Halden außergewöhnlich. Neben der großen “Peterszeche“ gab es zahlreiche kleinere Gruben, aus denen wertvolle Erze geborgen wurden:

  • “Hoffnungsstern“, seit 1720, Blei-, Kupfer- und Silbererze, Belegschaft 1847: 11 Mann
  • “Grüne Hoffnung“, seit ca. 1770 bis 1796, neu eröffnet 1835,
  • Jahresfördermengen bis zu 440 t Bleierz, 100 t Zinkblende und 26 t Kupfererz, Belegschaft bis zu 100 Mann
  • “Mückenwiese“, seit 1837, hauptsächlich Zinkerz, bis 40 Mann
  • “Viktorsfeld“, seit ca. 1500, 28 - 30 Ztr. Bleiglasurerz monatlich
  • “Eisenkaute“ oder “Neuer Stahlberg“, Eisenerz
  • “Crone“, “Carlssegen“ und “Burg“, gegründet 1840

Die Nachricht über Bleiglanzfunde erregte Aufsehen und verbreitete sich rasch. Ein “Erzfieber” brach aus; das Tretenbachtal, ein Seitental, wurde deshalb scherzhaft “Neumexiko” genannt. Auf engstem Raum entstanden in kurzer Zeit weitere 13 Gruben. Um 1892 wurde der Schacht der Grube “Peterszeche 1“ in Betrieb genommen. Fortan wurden die Erzgänge der zahlreichen Kleingruben von dort aus abgebaut. Die Trasse einer Schmalspurbahn ist am Eingang zum Buchhellertal noch gut zu erkennen. Sie führte vom einstigen Steinbrecherwerk, dessen Ruine am Rande von ausgedehnten Abraumhalden steht, bis zur Verladestation der Eisenbahn beim Bahnhof.

Bergbaugeschichte und Wanderparadies
Wer in Burbach das Tor zur Natur durchschreitet, findet ideale Ausgangspunkte für Wanderungen aller Art. Zahlreiche Naturschutzgebiete laden zum Erkunden der vulkanisch geprägten Landschaft ein. Im Wanderrevier "Großer Stein" liegt die große Basaltblockhalde, deren Gesteinsbrocken an vielen Stellen üppig mit Moosen und Flechten bedeckt sind.

Öffnungszeiten: Das Buchhellertal ist zu jeder Zeit begehbar.

frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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