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Brunnen Marktplatz

Der Geseker Marktplatz ist gesellschaftlicher Treffpunkt für Jung und Alt. Hier finden neben der Gösselkirmes auch Stadtfeste und Konzerte statt. Blickpunkt ist die im romanischen Stil erbaute Stadt-und Marktkirche St. Petri und der von Bildhauer Werner Klenk im Jahr 1991 gestaltete Geseker Marktbrunnen, der in dem großen mehrsträngigen Bogen aus Bronze einige wichtige Episoden der Geseker Geschichte zeigt.

Der Geseker Marktplatz ist gesellschaftlicher Treffpunkt für Jung und Alt. Hier finden neben der Gösselkirmes auch Stadtfeste und Konzerte statt. Blickpunkt ist die im romanischen Stil erbaute Stadt-und Marktkirche St. Petri und der von Bildhauer Werner Klenk im Jahr 1991 gestaltete Geseker Marktbrunnen, der in dem großen mehrsträngigen Bogen aus Bronze einige wichtige Episoden der Geseker Geschichte zeigt. Der Brunnen wurde 1989 dank vieler Spenden vom Brunnenverein Geseke e.V. errichtet.

1991 wurde der bisherige Brunnen durch den im Wachsausschmelzverfahren gefertigten Bogen aus Bronzeguss, der den gotischen Fenstern der benachbarten Stadt- und Marktkirche St. Petri entspricht, erweitert. Der mehrsträngige Bogen steht mit einem Fuß inmitten des großen Brunnenbeckens und trägt Plastiken und Reliefs mit Ereignissen aus der Geschichte der Stadt, die jedoch nicht vollständig und chronologisch die Stadtgeschichte dokumentieren. Aus vier Wasserspeiern, die in Form und Himmelsrichtungen denen am Stadtkirchturm entsprechen, strömt das Wasser zuerst in das große und dann in die kleineren Becken.

Auszug aus der Broschüre "Der Geseker Marktbrunnen":

Der Brunnenverein Geseke e.V. fand in der Bevölkerung freudige Zustimmung mit seinem Plan, einen Brunnen auf dem Marktplatz zu errichten. Wohlwollend wurden Überlegungen und Planungen vom Rat und der Verwaltung begleitet. Geld hatte die Stadt nicht, bot aber tätige Hilfe an. Dank vieler Spenden konnte dann der Brunnen an der jetzigen Stelle 1989 errichtet werden.

Der finanzielle Rahmen war sehr beengt. Aber der erste, dankbar anerkannte Schritt war getan. Allgemeine Begeisterung löste dieser Brunnen nicht aus. Darüber waren sich auch die Investoren klar. Immer wieder wurde versucht, die Gestaltung und das Erscheinungsbild des Brunnens zu verbessern bzw. zu vervollständigen. Es fehlte nicht an Plänen, aber am lieben Geld.

Mitte des Jahres 1991 trat die Sparkasse Geseke dann als großzügiger Spender auf und sagte eine ausreichende Spende an den Brunnenverein zu. Jetzt konnte der Bildhauer Werner Klenk aus Oelde-Sünninghausen mit der Gestaltung beauftragt werden. Der bisherige Brunnen wurde, bis auf die drei Becken, ganz verändert. Ein großer, mehrsträngiger Bogen aus Bronze, der den gotischen Fenstern der benachbarten Stadt- und Marktkirche St. Petri entspricht, steht mit einem Fuß inmitten des großen Brunnenbeckens, mit dem anderen daneben und trägt Plastiken und Reliefs. Aus vier Wasserspeiern, die in Form und Himmelsrichtung denen am Stadtkirchturm entsprechen, strömt das Wasser zuerst in das große, dann in die kleineren Becken.

Von Anfang an war vorgesehen, dass der Bildhauer Ereignisse aus der Geschichte der Stadt darstellen sollte. Aber welche? Was ist wichtig, was weniger bedeutend? Aus der langen Geseker Geschichte sind unzählige Daten und Fakten bekannt. Sie müssen sich aber künstlerisch "umsetzen", also "bildlich" darstellen lassen. Außerdem musste der Künstler mit sog. Hintergrundwissen versorgt werden. "Geseker Heimatblätter" und andere heimatgeschichtliche Literatur wurden zu Rate gezogen, Stadtarchiv und Museum nach passenden Abbildungen durchsucht. Ferner musste die Gießerei den Guss technisch meistern können. Werner Klenk zeigte sich bei den Gesprächen allen Vorschlägen gegenüber offen, vertrat dabei aber immer seine eigene, künstlerische Meinung. So konnten dann die einzelnen Episoden und Ereignisse der Stadtgeschichte gemeinsam ausgesucht werden.

Der Bronzeguss (ein Wachsausschmelzverfahren) erfolgte meisterhaft in der Kunstgießerei Schwab in Münster/Sprakel.

Natürlich wird manch ein Betrachter des Brunnens dieses oder jenes vermissen, wird sich fragen, warum gerade das dargestellt wurde. Ein Marktbrunnen kann aber nicht eine vollständige Stadtgeschichte dokumentieren. Die Plastiken und Reliefs des Brunnens sind nun keinesfalls in streng chronologischer Reihenfolge montiert, sondern so, wie sie der Künstler nach seiner Meinung am wirkungsvollsten und passend unterbringen konnte. Der Betrachter soll sich mit dem Brunnen beschäftigen und so die Geschichte der Stadt "bildlich" erfahren.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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