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Bismarckturm am Möhnesee

Der Bismarckturm ist mit 286 Metern die höchste Erhebung der Haar zwischen Soest und der Möhnetalsperre. Hier kreuzen sich zwei wichtige historische Straßen: der alte Postweg von Münster über Soest nach Arnsberg (jetzig B229) und der alte Haarweg in Ost-West-Richtung (jetzt B 516).

Zu den regulären Öffnungszeiten geben Mitarbeiter des Heimatvereins Auskünfte.

In den Ferienzeiten zwischen Ostern und dem 03.10. finden Mittwochs um 10:00 Uhr Führungen im Turm statt.

Am Tag des offenen Denkmals ist der Bismarckturm von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Führungen für Gruppen können bei der Wirtschafts- und Tourismus GmbH Möhnesee, Küerbiker Straße 1 in 59519 Möhnesee, Tel. 02924-497 oder unter www.moehnesee.de, info@moehnesee.de gebucht werden.

Patriotische Soester Bürger und Kommunalpolitiker wollten Bismarck ein Denkmal stiften. Der Bau wurde 1912 geplant, ein Jahr vor Fertigstellung der Staumauer des Möhnesees. Der Turm sollte am 1. April 1915 zum 100. Geburtstag Bismarcks fertig sein. Im Erdgeschoss sollte eine Ruhmeshalle für die Gefallenen der Kriege eingerichtet werden, ebenso eine Feuerschale auf dem Dach.

Durch den 1. Weltkrieg wurde der Turm nicht fertiggestellt, er verfiel mit 8 m Höhe zu einer Ruine. Die Nationalsozialisten bauten den Turm weiter, mit 18 m Höhe wurde der Turm 1934 eingeweiht, statt Ruhmeshalle wurde an der Westseite ein Hakenkreuz angebracht. Es wurde nach dem Krieg abgeschlagen.

Von 1934 bis 1936 war der Turm als Aussichtsturm für die Allgemeinheit zugänglich. Von 1936 bis 1939 wurde der Bismarckturm von der „Marinefunkstation Mitte“ der Stadt Soest genutzt. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1939 war hier ein Beobachtungsposten der deutschen Luftwaffe untergebracht. Vom Ende des Krieges im Jahr 1945 bis zum Jahr 1958 war der Turm geschlossen, wurde nicht genutzt und konnte auch nicht mehr betreten werden.

Als Relaisstation für den Funkverkehr wurde er ab dem Jahr 1958 verwendet, seit den 70er Jahren nutzen diese auch die örtliche Feuerwehr und Polizei und heute auch der Katastrophendienst.

Am 5. April 1984 wurde der „Förderverein Bismarckturm“ gegründet. Der Turm ist heute Eigentum des Kreises Soest und wurde 1987 gründlich renoviert und als Aussichtsturm freigegeben. Er wird vom „Heimatverein Möhnesee e.V.“ gepflegt. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt, bietet der Turm dem Ausflügler Ausblick über die Soester Börde, den Möhnesee und den Arnsberger Wald.

Quelle: Flyer Bismarck-Turm, Heimatverein Möhnesee e.V.

Es wird ein Eintritt von 1€ für die Pflege des Turms erhoben.

Für Kinder ist der Eintritt frei.

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Sonntag 10:00 - 12:30 Uhr An Sonn- und Feiertagen

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