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Bergbaupfad Salchendorf

Von Neunkichen-Salchendorf über den Steimelskopf, den Pfannenberger Aussichtsturm geht die Halbtagestour es zum Wodanstollen. Am Weg geben sieben erklärende Tafeln Informationen zum Thema Bergbau und Verhüttung - die farbigen Aqarelle sind von der Neunkirchener Künstlerin Jutta Weyl. Das Wegesymbol sind grüne "Schlägel und Eisen" auf weißem Grund.

Strecke
Zahlreiche Steigungen, teils breite Wanderwege, teils schmale Wald- und Wiesenpfade.Sehenswürdigkeiten: Bergbaudenkmal, Altes Dorf und Alte Schmiede Salchendorf, Hohlwege, Pingen, Pingenzug und Mollkauten, Standort der Grube Steimel, Zwergenhöhle, Pfannenberger Aussichtsturm, Standort Grube Arbach, Schaubergwerk Wodanstollen.

Start und Ziel
Alte Schule Salchendorf an der Kölner Straße gegenüber dem Abzweig nach Wilden und Wilnsdorf/A 45. Hier auch Parkmöglichkeit!

Wegbeschreibung
Der Pfad fängt am Bergbaudenkmal in der Salchendorfer Mitte an. Dort gibt es einen nachgebauten Stollenmund, einen Förderwagen und eine Seilscheibe, die der ehemaligen Grube Pfannenberger Einigkeit, gehörten. Die Grube war eine der bedeutendsten im Freien Grund, die bedeutendste in Salchendorf und hat den Ort nachhaltig geprägt. Im Alten Dorf gibt es eine besichtbare Alte Schmiede sowie viele gut erhaltene und renovierte Schiefer- und Fachwerkhäuser.

Die sogenannten „Hohlwege“ sind alte Wege, auf denen das Erz mithilfe eiserner Karren von den Gruben auf den Bergen ins Tal zur Verhüttung gebracht wurde (Tafel 1). Im Oberen Liebachtal befindet sich der ehemalige Standort eines La-Tene-zeitlichen Schmelzofens (Tafel 2). Durch einen Abstecher zum Steimel gelangt man zu einer Gaststätte, die sich in den Gebäuden der ehemaligen Grube Steimel befindet. Weiter in Richtung Pfannenberg gelangt man an einen Ort wo La-Tene-zeitliche Eisenerzgewinnung in Form von Pingen und Mollkauten sichtbar ist (Tafel 3). Die Grenzeiche wurde zwischen 1780 und 1800 gepflanzt und markiert die Grenzen zwischen Siegener Stadtgebiet und Neunkirchener Gemeindegebiet. Eine seltene Eisenerzgangspalte auf dem Pfannenberg ist ca. 10 m tief und liegt im Grubenfeld Rinnchen samt Blumenrath (Tafel 4). Rund um die Bergspitze sind hunderte Pingen und Pingenzüge zu finden.

Der Pfannenberger Aussichtsturm (auf Eiserfelder Gebiet) besteht aus einem ehemaligen Förderturm des Alten Schachtes der Grube Pfannenberger Einigkeit. Er ist ca. 20 m hoch und besteht seit 1936. Die Arbacher Einfallslöcher unterhalb der ehemaligen Grube Pfannenberg entstanden durch das Einbrechen großer Hohlräume. Hier wurde auch ein mittelalterlicher Stolleneingang verschüttet (Tafel 4). Nächster Halt ist der Standort des Schachtes der Grube Arbacher Einigkeit aus den 1860ern, der ersten Schachtanlage der damaligen Gemeinde Salchendorf, in der Nähe befindet sich auch der Tiefe Arbacher Stollen, der jetzt Brauchwasserreservoir ist (Tafel 6). Letztes Ziel ist der Wodanstolln in der Arbachstraße, ein zum Besucherbergwerk umgebauter Erbstollen der Gruben Heidenberg und Rennseifen (Tafel 7).

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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