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Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen

Man könnte meinen, dass der Siegerländer Bergbau in der früheren Schule in Herdorf-Sassenroth wieder in Betrieb sei. Oben am Berg zwischen Tannen und Birken ist der Förderturm des Bergbaumuseums weithin sichtbar. Hier, mitten im Zentrum des uralten Siegerländer Bergbaugebietes, wird die so bedeutende Epoche von 2500 Jahren Bergbautradition wieder lebendig - in Museum, Schaubergwerk und Außenanlagen. Die moderne Museumsausstellung bietet für jeden etwas.

Über 200 Exponate werden ergänzt durch Texte, Großfotos und moderne AV-Medien. Danach vermittelt ein Gang durch das unter dem Museum eingerichtete Schaubergwerk einen beeindruckenden Blick in die Arbeitswelt der Bergleute. Neben der Führung hat das Museum aber noch mehr zu bieten. So kann man beispielsweise Mineralienexkursionen für Schulklassen und Jugendgruppen buchen oder Kindergeburtstage (mit Schatzsuche) feiern. Zudem besteht die Möglichkeit ein Kombiprogramm aus Bergbaumuseum und Befahrung des Hüttenwäldchen-Stollens zu buchen, aber auch Ganztagesprogramme sind nach Absprache möglich.

Geschichte
Die Eisenergruben im Landkreis Altenkirchen gehörten zum Siegerländer-Wieder Bergbaubezirk. Neben der Eisenerzgewinnung fand auch ein umfangreicher Abbau von Silber, Kupfer, Blei, Zink und Kobalt statt. Um 1900 waren noch 15.000 Bergleute beschäftigt. Namhafte Hütten, Stahl- und Walzwerke prägten zusammen mit den Gruben die Arbeitswelt. Mit dem Strukturwandel in den 1950er und 1960er Jahren ging die Bergbau- und Hüttentradition zu Ende.

Außenbereich
In den Außenanlagen vermitteln ein 15 Meter hoher Förderturm mit Maschinenhaus den Eindruck einer kleinen Zechenanlage. Einen Einblick in das Hüttenwesen geben hier Großgeräte des Siemens-Martin-Stahlwerks der Charlottenhütte.

Ausstellung
Texttafeln, Bilder und zahlreiche Exponate dokumentieren die Geschichte des Siegerlandes von den Anfängen um etwa 500 v. Chr. über die Industrialisierung bis zur Stilllegung der letzten Gruben im Jahre 1965. Auch Themen wie Haubergswirtschaft und Köhlerei finden hier ihren Platz. An Monitoren können zu einzelnen Themenbereichen dokumentarisch wertvolle Originalaufnahmen abgespielt werden und erlauben so einen 'bewegten' Blick in die Vergangenheit.

Sonderausstellungen
Neben der ständigen Präsentation werden mehrmals jährlich auch Sonderausstellungen geboten.

Mineralienkabinett
Ein umfangreiches Mineralienkabinett präsentiert die Schönheit und Vielfalt der Siegerländer 'Stufen' und eine Ausstellung des bergmännischen 'Geleuchts' dokumentiert die Entwicklung der unter Tage verwendeten Lampen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem damaligen Alltag der Menschen: das Museum zeigt, wie die Bergleute und Arbeiter der Region wohnten, welche Bräuche sie pflegten und wie die Verbundenheit mit der bergmännischen Arbeitswelt Ausdruck in Religiosität, Kunst und Literatur fand.

Schaubergwerk
Einen Höhepunkt des Museumsbesuches bildet die Besichtigung des Schaubergwerkes im Kellergeschoss. Vorbei an Schächten und Füllorten geht es durch verschieden ausgebaute Strecken und Stollen sowie in Abbaue. Grubenlokomotiven, Lademaschinen, Pressluftbohrer und sonstige Werkzeuge erwecken zusammen mit Originalgeräuschen den Eindruck eines Untertagebetriebs, des Bergmannsalltags in einer Grube.

Kindergeburtstage
Eine Schatzsuche führt die Kinder durch Museum und Schaubergwerk. Das Programm ist für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren konzipiert. Die Anzahl der Kinder spielt keine Rolle. >Mehr Infos

Pädagogische Programme
Das Bergbaumuseum legt Wert auf pädagogische Programme für Schulklassen und Jugendgruppen. >Mehr Infos. Für Erwachsenengruppen werden spezielle Führungen angeboten. Besonderer Tipp: Kombinieren Sie den Museumsbesuch mit einer montanhistorischer Führung im Gelände der Grube „Guldenhardt“ und Befahrung des „Hüttenwäldchen“-Stollens.

Anmeldung
Für Gruppenführungen, Kindergeburtstage und Mineralienexkursionen ist eine rechtzeitige telefonische Voranmeldung unter Telefon 02744/6389 notwendig.

Das Bergbaumuseum ist ein Erlebnisort der >Eisenstraße Südwestfalen, Highlight von >WasserEisenLand - Industriekultur in Südwestfalen und das nördlichste Geopark-Infozentrum des >Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus

Gleichzeitig ist das Bergbaumuseum Etappenziel des Geowanderweges "Druidensteig" www.druidensteig.de

Hinweis: Das Museum ist über Weihnachten und Neujahr geschlossen - siehe Homepage des Museums!

Erwachsene: 3 Euro
Kinder ab 7 Jahre, Schüler, Studenten, Behinderte: 1 Euro
Gruppen ab 10 Pers.: 2 Euro
Schulklassen aus dem Kreis Altenkirchen: kostenlos
Führungen + pädagogische Programme: siehe Homepage
Montag geschlossen
Dienstag 10:00 - 17:00 Uhr 12.00 - 14.00 geschlossen
Mittwoch 10:00 - 17:00 Uhr 12.00 - 14.00 geschlossen
Donnerstag 10:00 - 17:00 Uhr 12.00 - 14.00 geschlossen
Freitag 10:00 - 17:00 Uhr 12.00 - 14.00 geschlossen
Samstag 10:00 - 17:00 Uhr 12.00 - 14.00 geschlossen
Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr 12.00 - 14.00 geschlossen

Karte

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