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Achenbachsche Scheunengruppe

Nach der Freudenberger Feuersbrunst von 1666 durften die brennbaren Vorräte an Holz, Stroh und Heu nicht mehr in der Nähe der Wohnhäuser gelagert werden. Deshalb wurden, auf Anordnung des Landesherrn, große Scheunengruppen außerhalb des Fleckens errichtet. Die Achenbachsche Scheunengruppe erinnert an den ursprünglich bäuerlichen Charakter der mittelalterlichen Stadt. Im Gefolge der Industrialisierung wurden Land- und Haubergswirtschaft im Nebenerwerb betrieben. Viele Männer arbeiteten in benachbarten Bergbaubetrieben, vor allem in der Gosenbacher Grube Storch und Schöneberg.

Im Jahre 1994 wurde die Scheunengruppe aufwendig restauriert und die alten Gefache des Gebäudes wieder mit Lehm ausgemauert. Die Scheunengruppe bietet Raum für eine umfangreiche Ausstellung landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen. Ein alter Erntewagen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zieht im Eingangsbereich die Aufmerksamkeit der Besucher an, verschiedene Pflüge zeugen von den Problemen, die der steinige Boden der Ackerwirtschaft bereitete. Der Spitzdrescher diente zum maschinellen Dreschen des Getreides, mit der Fegmühle wurde das gedroschene Getreide von den Spelzen gesäubert. Viele der ausgestellten Geräte waren transmissionsgetrieben, bevor der Einsatz der Elektrizität die bäuerliche Arbeit weiter erleichterte. Eine handgetriebene und eine elektrogetriebene Zentrifuge zeigen diesen Fortschritt beispielhaft am Bereich der Milchverarbeitung auf. Zahlreiche Ausstellungsstücke aus der Landwirtschaft und Exponate der Haubergswirtschaft bieten Einblicke in das bäuerliche Leben vergangener Jahrhunderte. Ein Teil der Scheune wird vom Heimat- und Verschönerungsverein, der die Ausstellung betreut, als Gemeinschaftsraum genutzt.

Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung. Eintritt frei.

Kontakt: Heimat- und Verschönerungsverein Freudenberg e.V., Herr Klaus Benner, Tel. 02734-2197

Text und Foto: Dieter Pfau, in Museen und Heimatstuben Siegerland-Wittgenstein

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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