Toktoktok, toktokok – flott bearbeitet der „Zimmermann des Waldes“ sein Holz. Dabei hat er nicht einmal ein Werkzeug. Denkt man. Obwohl er es immer bei sich trägt. Die Rede ist vom Specht, der manchen Baum gerne mit seinem Schnabel traktiert und sich in luftiger Höhe ein Zuhause baut. Zum Wald gehört er wie das Holz zu den Bäumen. So lehrt es der Walderlebnispfad Hennesee. Im Süden von Meschede, unweit der Talsperre verläuft er über 1,5 Kilometer durch den Wald am Seeufer. Außer der „Spechtstation“ führen neun weitere in das vielfältige grüne Leben am See ein. Klanghölzer verraten, warum sie sich ausgezeichnet für den Instrumentenbau eignen, auf dem Jagdstand beginnt die Suche nach den schüchternen Tieren des Waldes. Und der Kronenspiegel erlaubt – im wahrsten Sinne des Wortes – einen von Grund auf neuen Blick in die Wipfel der Bäume. Völlig unbekannte Perspektiven bieten auch die drei „Guckis“. Mit ihrer Hilfe wird sichtbar, wie Insekten den Wald wahrnehmen.











