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Golddörfer

Das Sauerland ist reich an „Golddörfern“. Das begehrte Edelmetall lässt sich dort zwar nicht finden, aber von einem Goldrausch in der Region kann man trotzdem sprechen

Wertvolle Gemeinden

Ganze 17 Dörfer im Sauerland wurden von 1961 bis heute zu so genannten „Bundesgolddörfern“ ernannt. Das heißt, sie erhielten eine Goldmedaille beim bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“, der mittlerweile „Unser Dorf hat Zukunft“ heißt und vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgerichtet wird. Entscheidende Kriterien sind dabei nicht allein wie „schön“ ein Dorf ist, sondern auch das persönliche Engagement der Bürger in Sachen kommunale Identität und Zukunftsgestaltung. Die Medaillen werden alle drei Jahre vergeben.

Das erste „Bundesgolddorf“ im Sauerland war 1965 Grafschaft bei Schmallenberg, zuletzt erhielt die begehrte Auszeichnung Latrop im Jahre 2004. Für den nächsten Bundesentscheid im Jahr 2007 sind die sauerländer Gemeinden Rehringhausen und Wulmeringshausen heiße Favoriten auf eine Goldmedaille. Beim Landeswettbewerb in Nordrhein-Westfalen – die Teilnehmerzahl lag bei 1042 Dörfern – hatten sie sich mit einer Goldmedaille auf Landesebene für den Bundeswettbewerb qualifiziert.

Rund um Schmallenberg lässt sich die ganze Lieblichkeit der Golddörfer auch erwandern. Auf der 47 Kilometer langen „Golddörferroute“ präsentieren sich Oberhenneborn, Holthausen, Oberkirchen und Grafschaft mit ihrem typisch-sauerländer Charme.


Weitere Informationen zur Golddörferroute:

Schmallenberger Sauerland
Ferien Service
Poststraße 7
57392 Schmallenberg

Telefon: 0800-0114 130 (kostenlos)