Ihre braunen Augen lachen. Sie lachen den ganzen Tag. Wie die Augen eines Menschen, der in jedem Moment genau das zu tun scheint, was ihm auf der Welt tatsächlich am meisten Freude bereitet. Und wenn jemand wie Kerstin Stöber ausgerechnet daran Freude hat, wie sich ihr Haus mit Menschen füllt, wie sie sich an die Tische setzen und über die dampfenden Speisen beugen... Ja dann, dann möchte man doch einfach nur Gast sein.
Es war diese wohlige Gastfreundlichkeit, die meinen Aufenthalt in Stöbers „Sauerländer Hof“ in Hallenberg so unvergesslich machte. Nach einem langen Tag auf dem Rothaarsteig war ich dort eingekehrt. Für ein gutes Essen und eine erholsame Nacht. Mein Gepäck war schon vor mir dort – ein echter Qualitätsbetrieb Rothaarsteig eben. Meine klamme Gore-Tex-Jacke hing im Trockenraum. Ich genoss ebenfalls den perfekten Service des Hauses. Schließlich haben Kerstin Stöber und ihr älterer Bruder Christoph ihr Handwerk von der Pike auf gelernt – als Kinder bei den Eltern im Sauerländer Hof und anschließend bei den besten Adressen der Branche. In Deutschland und in der ganzen Welt. Und genau diese Mischung aus erdverbundener Sauerländer Gastlichkeit und souveräner Weltläufigkeit machte den Abend für mich so rundum gemütlich. Dazu war das Essen großartig. Wie später mein Bett.
Am nächsten Morgen ging´s zurück zum Rothaarsteig. Natürlich mit dem Shuttle-Service, denn Hallenberg ist eine Ecke weg vom „Weg der Sinne“. Dafür war ich bestens vorbereitet auf meine Tour. Mit Tipps versorgt von Kerstin Stöber, die selbst gerne wandert, und mit einem üppigen Lunch-Paket. Ich war mir sicher, sein Inhalt würde großartig schmecken. Ich wurde nicht enttäuscht.










