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Glückliche Rinder

Bei der „Bergweide Sauerland“ wird Wert auf ökologische Rindfleischproduktion gelegt

Nicht alle Rinder, die man auf den großen grünen Weiden des Sauerlands beobachten kann, stehen im Dienste der Milchproduktion. Auch Fleischrinder zupfen das satte Gras. Rund 3.500 davon – es handelt sich überwiegend um Charolais-, Limousin- oder Deutsch-Angus-Rinder – gehören zur Bergweide Sauerland, „einem Zusammenschluss von rund 60 Landwirten, die ökologische Gründlandwirtschaft betreiben“, wie es Geschäftsführer Jürgen Schulte erklärt.

„Wir wollen hochwertiges Rindfleisch auf ökologischer Basis erzeugen. Zusätzlich fühlen wir uns auch für die Natur verantwortlich.“

Deshalb sind die Landwirte Mitglieder in verschiedenen Ökoverbänden und berücksichtigen bei der Haltung der Tiere strenge Standards. Beispielsweise grasen die Rinder im Sommer auf der Weide und verbringen den Winter in eingestreuten Laufboxen unangebunden im Stall. Das ist nicht nur für die Kühe gut, sondern auch für die Fleischproduktion. Denn wer in einem Restaurant, das die Bergweide Sauerland beliefert, genüsslich sein rosa gebratenes Steak auf der Zunge zergehen lässt, der wird sie vielleicht wieder schmecken: die großen grünen Wiesen des Sauerlandes, von denen die Rinder ihre saftige Kost gezupft haben. Es ist ein frischer Geschmack, ein ursprünglicher. Eben so wie ein Steak schmecken muss.