140 Kilometer „Augenschmaus“
Bis zum Ziel, der Lennemündung in die Ruhr bei Hagen-Bathey (87 m über NN) beträgt die Höhendifferenz rund 700 m. Das hört sich verlockend an, stetiges Bergabfahren ist dennoch nicht angesagt auf der „Lenneroute“. Immer wieder sind kleinere Steigungen zu bewältigen. Entschädigt wird man dafür mit wunderschönen An- und Ausblicken: Viel sattes Grün entlang des Wegs und schmucke Fachwerkdörfer wie z.B. Westfeld gehören dazu. Hier sollte man übrigens mal absteigen und in der „Schwarzen Fabrik“ dem Schmied bei der Arbeit zusehen.
Kirchen, Gabeln und Wassertreten Viel zu entdecken gibt es auch auf der weiteren Strecke. Im Besteckmuseum Fleckenberg erhält man ganz neue Einblicke in die Kulturgeschichte des Essens. Etwas weiter lohnt im Städtchen Lenne ein Besuch der romanischen St. Vincentiuskirche. Ein wahrer Segen erwartet den Radwanderer im Wald bei Saalhausen. Nach ein paar Runden „Storchengang“ durch die Kneipp’schen Wasserbecken sind müde Radlerbeine wieder topfit.
Derart erfrischt kann man dann munter weiter radeln Richtung Ruhrgebiet.
Empfehlenswert ist auch das „Radtourenbuch Lenneroute“,
erschienen im Esterbauer Verlag,
Preis 9,90 €; ISBN 3-85000-106-7.










