Hollenmarsch heißt er nach den sagenhaften Hollen, geheimnisvollen Waldfrauen, die guten Menschen einst zur Hilfe eilten, wenn sie im Wald Ungemach erlitten hatten.
Eine Unterstützung, die sich so mancher Hollenmarschierer noch heute bei Zeiten sehnlichst wünscht.
Denn der Hollenmarsch ist eine gewaltige Wanderung. Eine Tour – die Bezeichnung Höllenmarsch würde der eine oder andere ehemalige Teilnehmer sicher auch verwenden – über 101 Kilometer quer durch das südliche Sauerland. Der Marsch führt von Schmallenberg - Bödefeld über den Kahlen Asten und Jagdhaus bis zum Rhein-Weser-Turm bei Kirchhundem - Oberhundem.
Doch der Hollenmarsch wäre nicht der Hollenmarsch, wenn es von hier aus nicht direkt wieder zurück ginge. Denn Start und Ziel liegen gleichermaßen in Bödefeld. Gewandert wird ununterbrochen – bei Tag und Nacht.
Der vierte Hollenmarsch, steigt von Freitag, den 11. Mai, bis Sonntag, den 13. Mai 2007. Eingeladen sind Wanderer und Nordic-Walker, die das extreme Wandererlebnis suchen oder einfach nur eine leicht masochistische Ader haben. Das DRK und erfahrene Sportphysiotherapeuten werden ebenfalls mit von der Partie sein. Begleitet wird die Veranstaltung von einem umfangreichen Rahmenprogramm in Schmallenberg-Bödefeld.
Wer die zweifelsohne großartige Hollenmarsch-Atmosphäre auskosten möchte, ohne sich die 101 Kilometer anzutun, kann alternative Strecken von 15 bis 45 Kilometer Länge wandern, die das Hollenmarsch-Team ebenfalls anbietet.
Jeder Teilnehmer, der eine der Strecken komplett hinter sich gebracht hat, erhält im Ziel eine Urkunde mit der in jedem Fall stolzen Zahl der abgewanderten Kilometer darauf. Und die Hollenmedaille.
Übrigens: Parallel zum Hollenmarsch findet auch der Hollenlauf statt: auf 33-, 57-, oder 101-Kilometer-Strecken.










