Stefan Meinert mit 7,8 kg schwerem Hecht.

Überall dicke Fische!

Viele träumen davon, einmal in ihrem Leben einen „richtig dicken Fisch“ an Land zu ziehen. Zumindest für Petrijünger wird dieser Traum im Sauerland bestimmt Wirklichkeit. Das absolut reine Wasser in den vielen Bächen, kleinen Flüssen und den großen Talsperren (Bigge-, Diemel-, Möhne-, Henne- und Sorpesee) sowie eine sorgsame Besatzung sind Garanten für den Angelerfolg.

„Schuppenwild“ in vielen Variationen

Der Biggesee, größte Talsperre der Region, weist einen besonders vielfältigen Fischbestand auf. Vor allem die Seeforelle – der „Schatz des Biggesees“ wächst hier zu beachtlichen Größen heran. Besonders im Frühjahr ist sie gut zu beangeln. Weitere schuppige Leckerbissen sind der Hecht (Fanggewichte teils über 15 kg!), Spitz- und Breitkopfaale sowie Zander. In manches Boot werden auch kapitale Barsche oder Friedfische wie Brassen oder Rotaugen gehievt.

Selbstverständlich gelten auch im Sauerland bestimmte Angelregeln. Fangbegrenzungen und Mindestgrößen schützen die Bestände und werden von jedem ambitionierten Angler bestimmt eingehalten. Davon abgesehen, kann hier jeder nach seiner Passion glücklich werden: Fliegenfischen, Angeln vom Boot aus, Watangeln in kniehohen Bächen oder Nachtangeln – alles ist möglich. Natürlich nur für Inhaber eines gültigen Fischerei- bzw. Jugendfischereischeines. Über die genauen Bestimmungen und Kosten für Angelscheine informieren die örtlichen Tourismusstellen und Angelvereine.

Alle Angelmöglichkeiten auf einen Blick