Der Juli macht Olsberg-Assinghausen ein Stück berühmter. Denn dann stehen hier ganze Meere aus Rosen in voller Blüte. Und weil die stolzen Gewächse in Assinghausen einen noch betörenderen Charme verbreiten als anderswo, wurde das Golddorf nunmehr auch zum sechsten deutschen Rosendorf ernannt.
Der Verband Deutscher Rosenfreunde geht sparsam um mit dem begehrten Prädikat und verleiht es nur an Orte, „die wirklich jedem Besucher deutlich machen, das es im Ortsbild um Rosen geht“, erklärt Mechtild Heidrich stolz.
Die Vorsitzende des Assinghausener Rosenvereins spricht gerne von dem starken Zusammenhalt und Engagement im Dorf, die die Auszeichnung erst möglich machten: „Die liebevolle Pflege der Rosen ist eine Gemeinschaftsaktion von Privatleuten, Vereinen und Institutionen, von denen sich jeder um einen gewissen Bereich kümmert.“ So pflegt der Rosenverein den Romantikgarten am alten Reisen Speicher, wo sich wunderschöne Stunden inmitten einer spektakulären Farbenpracht genießen lassen. Und sogar die historischen Fachwerkhäuser duften unwiderstehlich, wenn sich blühende Kletterrosen an ihre alten Mauern schmiegen.
Die offizielle Verleihung des Titels „Rosendorf“ wird am 7. und 8. Juli 2007 in Olsberg-Assinghausen mit einem großen Rosenfest gefeiert. Bis dahin soll auch der Rosenweg fertig sein, der – besonders ausgeschildert und kartiert – nicht nur Liebhabern der edlen Gewächse ganz besondere Momente in Assinghausen schenken soll.










