Hotel Menge an der Schlacht, Arnsberg
Das Restaurant, direkt am Ruhrtalradweg in Arnsberg gelegen, zählt zu den besten Adressen im Sauerland. Der Küchenchef und Inhaber Christoph Menge kreiert eine leichte Küche aus heimischen saisonalen Produkten. Hier kommt beispielsweise feinstes Sikawild aus den umliegenden Wäldern auf den Tisch. Oder Flusskrebse aus dem Hellefelder Bachtal. Die umfangreiche Weinkarte kann sich sehen lassen und verzeichnet sämtliche internationalen Anbaugebiete. Als Vorspeisen werden Köstlichkeiten wie „Wachtel mit kandiertem Radicchio und Birne“ gereicht. Bei den Hauptgerichten hat Menge seine „Klassiker“ – wie „Medaillons vom Schweinefilet im Speckmantel mit Gemüse und gebratenen Kartoffeln“ auf der Karte. Weitere Hauptgerichte (auch vegetarische) wechseln mit der Saison: „Es gibt nichts Langweiligeres, als ständig das Gleiche zu kochen“, meint Menge. Gesundes Essen steht bei ihm gleichermaßen hoch im Kurs – nach modernsten ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Man frage den Patron nach der LOGI-Methode.
Hotel am Wallgraben, Brilon
Ein waschechter Familienbetrieb ist das Hotel am Wallgraben in Brilon. In der Küche führt Norbert Wiegelmann das Kommando, den Service macht sein Bruder Burkhard, Schwester Marie-Therese kümmert sich um die Administration. Ihre Küche bezeichnet Burkhard Wiegelmann zunächst scheinbar widersprüchlich als „regional, saisonal, mediterran“. Doch wer genauer hinsieht, merkt, wie Recht er damit hat. Denn in der „Deele“, kommen traditionelle Sauerländer Spezialitäten auf den Tisch. Dazu strömt kühles Bier aus einem spektakulären Röhrensystem in Richtung Tresen. Regelmäßig werden hier aber auch Tapas kredenzt. Deutlich edler präsentiert sich das Restaurant des Hotels. Die Karte offeriert Erlesenes wie „Paprikaterrine mit Butterfisch“ oder „Taubenbrust auf Selleriepüree“. Die Produkte dafür kommen überwiegend von ausgesuchten Betrieben in der Region. Im Sommer lädt ein großer Biergarten vor dem Haus zum netten Plausch unter Linden und Kastanien ein.
Romantikhotel Haus Platte, Niederhelden
Im idyllisch im stillen Repetal gelegenen Ferienparadies der Familie Platte in Niederhelden legt man Wert auf eine hochwertige Küche. Als „bodenständig und zeitgemäß“ bezeichnet der Junior-Chef des Hauses, Christof Platte, die Küche seines Chefkochs Andreas Schäfers. Die Karte dominieren daher, moderne Klassiker wie „Warmer Ziegenfrischkäse mit Thymianhonig“ oder ein „Rosa gebratener Lammrücken unter einer Rosmarin-Thymian-Knoblauch Kruste“. Die Weinkarte korrespondiert ausgezeichnet mit dem Speisenangebot. Der Schwerpunkt liegt hier besonders auf deutschen Anbaugebieten. Familiär geht es im Kaminzimmer zu, wo nostalgischunter den Bildern der Platte-Ahnen gespeist wird.
Ante-Gastronomie im Landhaus, Züschen
Seit Dezember 2005 möchte man sich gastronomisch einen Namen machen – bei „Ante–Gastronomie im Landhaus“ in Winterberg-Züschen. Das junge Team um Geschäftsführer René Fiebig (der Altersdurchschnitt liegt bei etwa 24 Jahren!!) kredenzt eine leichte, mediterrane Küche. Das Publikum ist ebenfalls jung und hat die Auswahl zwischen einem gemütlichen Restaurant, wo das Holz lauschig im Kamin knistert, und einem Bistro mit angeschlossener Vinothek. Maritime Assoziationen weckt die große Terrasse, die mit Teakholzmöbeln und wuchtigen Dielen an das Sonnendeck eines Ozeandampfers erinnert. Als Vorspeise kommt im Restaurant etwa ein „Carpaccio vom Rinderfilet mit Trüffelölschmelz, Parmesansplittern und Pinienkernen“ auf den Tisch, im Hauptgang sei ein „Saltimbocca vom Seeteufel“ empfohlen. Auf der Weinkarte findet der ambitionierte Genießer rund 130 Positionen aus aller Welt, die auch zum Kauf angeboten werden.











