Fats Domino, der berühmte Rock‘n-Roller der 50er Jahre, muss ein großer Nordic-Walker gewesen sein. Denn sang er nicht: „Im walkin‘, yes indeed and I‘m talkin’“. Und ist es nicht dieser Rhythmus, der sich aufdrängt, wenn man dynamisch seine Stöcke einsetzt und flotten Schrittes Kilometer um Kilometer hinter sich bringt. Doch der Musiker hatte mehr Ahnung vom Nordic-Walking als ihm eigentlich bewusst war. Zwar gibt der Beat in seinen Songs ein ordentliches Tempo vor, doch sollte man nie so schnell walken, „dass man sich dabei nicht noch unterhalten kann“, erklärt die Winterberger Physiotherapeutin und Nordic-Walking-Trainerin Ute Winkler. Eben: „Im walkin’, yes indeed and I´m talkin’“. So macht der Sport gleich noch mehr Laune.
Das Praktische daran ist: Nordic-Walking macht nicht nur Spaß, es ist auch gesund, „weil über die Belastung der Arme, Hüfte und Beine die Wirbelsäule entlastet wird. Ferner werden alle Körperteile beansprucht“, erklärt die Trainerin weiter. Besonders der Stockeinsatz macht das Nordic-Walking bis zu 50 Prozent effektiver als herkömmliches Walking. Zusätzlich ist der Einstieg in diesen Sport ideal für alle, die sich schon länger nicht mehr ausgiebig bewegt haben und ihre Muskeln wieder fordern möchten. Nordic Walking ist schonend für die Gelenke, außerdem wird durch die Bewegung an der frischen Luft der Stoffwechsel angeregt. Ein hoher Kalorienverbrauch sorgt ferner dafür, dass sich das eine oder andere überflüssige Pfund in Luft auflöst.
Als Ergebnis stellt sich zügig ein gesundes Körpergefühl ein – mit zunehmend mehr Leistungsfähigkeit.
Dazu kommt beim Nordic-Walking zumeist eine herrliche Strecke. Wie bei Ute Winkler: „Wenn ich selbst mit Freundinnen unterwegs bin, laufen wir gerne den Rothaarsteig. Da kommt zum Sport die tolle Aussicht dazu.“











