Moderner Fünf-Kampf in Winterberg
Pressemitteilung vom 01. August 2008 Klettern, schnuppern, in die Ferne gucken, biken und rodeln: ein Tag auf dem Erlebnisberg Kappe
Der Erlebnisberg Kappe in Winterberg hat sein Freizeitangebot erweitert. Neben Bikepark und Sommerrodelbahn finden Abenteuerlustige nun einen Kletterwald. Neuerdings lädt auch der Naturerlebnispfad ein, Fauna und Flora der Region zu erkunden.
Im Kletterwald hangeln sich mutige Seilartisten von einer Holzplattform zur nächsten. Dazwischen baumeln knifflige Hürden in den Wipfeln. Insgesamt finden die stets vorbildlich gesicherten Kletterer fünf unterschiedliche Parcours. Der leichteste schwebt nur einen Meter über dem Waldboden, im höchsten Schwierigkeitsgrad lädt die Route zur Kletterpartie in zehn Metern Höhe ein.
Im neuen Naturerlebnispfad, der sich an die Panorama Erlebnis Brücke anschließt, hat Eichhörnchen „Kappi“ das Sagen. Das Maskottchen der Anlage informiert über die Tiere und Pflanzen, die in der Region heimisch sind. Sinnlicher lässt es sich kaum lernen: An 14 Stationen können die Besucher das Leben im Wald ertasten, beschnuppern und bestaunen.
Der Weg von den Höhen des Erlebnisberges hinab führt durch den Bikepark oder über die Sommerrodelbahn. Wer sich nicht entscheiden kann, verschafft sich zunächst einen Überblick: auf der Panorama Erlebnis Brücke. Mit einer Länge von 435 Metern spannt sie sich in zwanzig Metern Höhe über die „Kappe“-Hänge. Die Sicht ist beeindruckend: Aus den Sauerländer Bergen ringsum ragt in der Ferne die St.Georg-Sprungschanze heraus.
Wer sich für den Weg durch den Bikepark entscheidet, benötigt ein Mountainbike, das man vor Ort auch leihen kann. Genauso wie Helm und Protektoren, beides wird den Bikern dringend empfohlen: Spektakuläre Sprünge, hohe Steilkurven und holprige Pisten kennzeichnen die insgesamt acht Varianten, in Deutschlands größtem Bikepark ins Tal zu gelangen. Sie heißen „Free Cross“, „4X“ oder „Continental Track“.
Die Sommerrodelbahn schlängelt sich über 700 Meter die Hänge des Erlebnisberges hinab. In den Schlitten bestimmt jeder Rodler sein Tempo selbst. Die Fahrt führt durch enge Kurven, über Brücken und Sprung-Passagen.
Der Alternativ-Tipp: Die Bergrodelbahn „Sternrodler“ in Bruchhausen. Hier flitzen die Schlitten durch sieben Kurven auf Schienen zu Tal. Teilweise erreichen sie bis zu 45 km/h. Auch beim Flutlichtrodeln: Bis Oktober ist die Bahn jeden Freitagabend von 18 bis 21 Uhr geöffnet.
Information und Unterkunftsvermittlung:
Sauerland-Tourismus e. V.Tel.: 01802-403040 (6 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz; ggfs. abweichende gebühren Mobilfunk)
Fax: 02974-9698-88
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