Begehbares Chaos
Pressemitteilung vom 01. August 2008 Der Kyrill-Pfad macht die Orkanschäden erlebbar
Der Orkan Kyrill hat im Januar 2007 deutlich sichtbare Spuren im Sauerland hinterlassen. Doch die Natur erobert das Chaos zurück. Erlebbar wird dieser verblüffende Prozess neuerdings auf dem Kyrill-Pfad am Rothaarsteig. Rund tausend Meter hölzerne Stege, unterbrochen von Trittleitern, schlängeln sich in Schmallenberg-Schanze durch ein Waldgebiet. Es wurde genau so belassen, wie Kyrill es zugerichtet hat. Inmitten aufrecht stehender Wurzelteller, die von umgestürzten Bäumen künden, befinden sich zusätzlich Aussichtsplattformen. Etwa 250 Meter der Stege wurden barrierefrei angelegt und eignen sich somit für Behinderte und Familien mit Kleinkindern.
Gebaut wurde der Kyrill-Pfad von den fünf Rothaarsteig-Rangern, die hier gleichzeitig ihre neue Station „Schanze“ errichteten. Ihre sonstigen Aufgaben: Sie sind die Ansprechpartner für die Wanderer auf dem insgesamt 154 Kilometer langen „Weg der Sinne“. Man erkennt sie an ihrem charakteristischen Ranger-Hut. Ferner sorgen sie für den Naturschutz entlang des Steigs und haben stets ein Auge auf die Tiere in den Wäldern ringsum.
Information und Unterkunftsvermittlung:
Sauerland-Tourismus e. V.Tel.: 01802-403040 (6 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz; ggfs. abweichende gebühren Mobilfunk)
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