Bestwig: Rund ums Ruhrtal
Gehzeit: ca. 6 Stunden
Tourenplanung: ganzjährig durchzuführen, Wanderschuhe mit Profilsohle, Rucksackverpflegung.
Transfer: Die Wandergasthöfe sind nach Absprache bereit, den Personentransfer zu übernehmen.
In Bestwig am Rathaus (1) wenden wir uns nach rechts auf die Wanderstrecke X 14, nach 200 m links dem A 4 folgend bergan, am Bergkloster vorbei zum Neubaugebiet (2) Westfeld. Dort geradeaus und unterhalb des Friedhofs noch einmal nach rechts. Am Ende des Friedhofs schließen sich die Lüninck’schen Gräber an. Hier links herunter bis zum Elpebach und rechts flußaufwärts in das Dorf Ostwig. Der staatlich anerkannte Erholungsort ge- fällt durch schmucke Fachwerkhäuser und das schloßähnliche Haus Ostwig im Zentrum. Seit 1771 befindet sich der alte Rittersitz im Besitz der Freiherrn von Lüninck. Wir erreichen eine Wassertretanlage, danach eine Elpebrücke, die wir überqueren. Über die K15 geradeaus in Richtung Wanderheim und Schutzhütte. Unmittelbar vor der Anlage hoch zum Steinberg. In Serpentinen folgen wir dem Trampelpfad und erreichen mit etwas Mühe die (3) Steinbergruine. Von hier bietet sich wieder eine herrliche Aussicht auf Bestwig und das Ruhrtal. Wir wenden uns nach Osten und folgen unserem Wanderzeichen (B) unterhalb des Steinbergkreuzes (Gedenken an Papst Leo XIII.) vorbei und erreichen in einem weiten Linksbogen die Ostwiger Steinbergsiedlung. Die Schildstraße nach rechts einbiegend, erreichen wir bergan, in der Nähe des Sportplatzes, das ehemalige Schieferbaugebiet (4) „Auf’m Schild“. Geradeaus folgen wir dem (B) etwa 800 m, um dann nach links talwärts bis zur Ruhr zu gehen. Hier wieder nach links dem Wanderzeichen (B) folgend bis wir den Nuttlarer Sportplatz erreichen. Diesen nach rechts umgehen, durch das Einlasstor, über die Ruhrbrücke, die Bahnanlage hoch auf die B 7 erreichen wir den Ortsteil Nuttlar. Die hiesige Schnapsbrennerei ist mit vielfach prämierten Produkten wie dem „Ganz Alten Schneider“ sehr bekannt. Die St. Anna-Kirche wird aufgrund der Maße auch schon mal Sauerländer Dom genannt. Wir überqueren vorsichtig die B 7 und die beschrankten Eisenbahnschienen und wenden uns nach links der Wandermarkierung „B“ folgend.Dann hoch zum (5) Dümelskopf. Versteckt im Wald ein 1954 errichteter Marienbildstock. Herrliche Aussicht auf Nuttlar mit Ruhrtal und im Ortskern die St. Anna Kirche. An der Gabelung nach rechts auf die Königsstraße, diese nach rechts einbiegen und nach etwa 50 m nach links in die Abelohstraße. Diese gehen wir, immer dem (B) folgend, bis zur Überquerung des Schlehbornbaches. An der Baumschule links auf die L 480 und nach 200 m rechts ansteigend mit (B) und XR (Ruhrhöhenweg) gezeichnet hoch in den Tannenwald. Dann nach links dem (B) nach, zuerst geradeaus, an der zweiten Gabelung den unteren Weg nehmend bis ins freie Feld. Nun bietet sich eine Panoramasicht auf Nuttlar. Gleichzeitig ist das Ruhrtal von Olsberg bis Meschede einsehbar. Geradeaus weiter erreichen wir einen (6) Kreuzberg (besondere Kreuzigungsgruppe) dann links und sofort wieder rechts in Richtung Telekommast. Dort rechts und weiter oben links durch das Gatter (Tor schließen) immer dem (B) folgend, zunächst über den (7) „Kutschenweg“, dann weiter dem (B) folgend bis (8) Föckinghausen (500 m). Der Ursprung Föckinghausens ist eine Köhlersiedlung, woraus 1764 ein Bauernhaus entstand. 1910 begann die Familie Knippschild eine Pension und verkaufte Speisen an hungrige Gäste. Heute ist das Hotel Waldhaus ein beliebtes Ausflugslokal. Mit dem Ferienhaus Tannenrausch, dem Schullandheim des Pestalozzi-Gymnasiums Unna und der Ferienstätte des Caritasverbandes der Stadt Gelsenkirchen, gibt es in Föckinghausen ca. 300 Gästebetten bei nur 26 Einwohnern. Auf der Dorfstraße finden wir wieder das (B) als Markierung dem wir in westlicher Richtung folgen und nach dem Ortsschild links steil talwärts gehen. Zunächst durch einen Tannenwald, später kommen wir auf freies Feld mit einer herrlichen Aussicht auf das Ruhrtal von Olsberg bis Meschede. Wir folgen unserem Wanderzeichen bis oberhalb der (9) Autobahnbrücke in Velmede. In Höhe der Autobahn folgen wir dem (B) in einer Spitzkehre nach links und erreichen den Ortsteil Velmede in der Straße „Am Stockey“. Wir gehen weiter bis zur Kanalstraße, diese nach rechts einbiegen, über die Ruhrbrücke, die Eisenbahnschienen, vorbei an der Andreaskirche (10) bis zur Ampel der B 7. Wir überqueren die B 7 bis zur Bushaltestelle (11) an der Bundesstraße.
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