Der Mann muss es wissen: „Das ist reine Übungssache. Aber man sollte sein Bike schon beherrschen,“ sagt Tilo. Der 43-Jährige aus Düsseldorf fährt schon seit 20 Jahren mit dem Fahrrad durchs Gelände. Doch noch steht er wartend oben am Start der Six-Cross-Strecke im Bikepark Winterberg. Erstmal schauen, welchen Weg hinab sich die anderen so suchen. Irgendwann fasst aber auch er sich ein Herz und tritt kräftig in die Pedale: Ab geht´s! Erst in ein kleines Tal, dann wieder hinauf. Und plötzlich verliert er für einen kurzen Augenblick den Boden unter den Stollenreifen: Flugeinlage!
Spektakuläre Einlagen, Sprünge und Stunts auf dem Bike sind im Bikepark Winterberg tagtäglich in Hülle und Fülle zu bestaunen. Denn die sechs Strecken haben für jeden Biker garantiert den absoluten Kick im Angebot: Slopestyle, Free Cross, Downhill, Evil Eye, Six Cross und Fun Ride. Dazu kommt noch ein Übungsparcours. „Man kann es hier gemütlich laufen lassen oder springen, der Park ist sowohl was für Anfänger als auch für absolute Profis“, schwärmt Jörg aus Köln. Auf einem Dual-Slalom-Bike sitzend rückt er seinen knallbunten Helm zurecht, klopft noch einmal gegen die Protektoren – Fun Ride.
Der Schwerpunkt des Bikepark liegt klar auf dem Bereich Downhill. Dafür werden die Strecken auch regelmäßig vom Bikepark-Service-Team in Schuss gehalten. Zurück nach oben auf die Kappe, jenen Winterberger Berg, den sich die Trails hinabschlängeln, geht´s mit dem Sessellift. Einfach das Bike einhaken, hinsetzen und hoch. Für alle, die zufällig gerade kein Mountainbike dabei haben, sich den Bikepark-Spaß aber trotzdem nicht entgehen lassen wollen, gibt es einen Bike-Verleih. Die entsprechende Schutzkleidung lässt sich hier ebenfalls mieten.










