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Ausflug in die westliche Soester Börde

Auch ringsum Soest gibt es einiges zu entdecken - in der Soester Börde.

Die „Galgenvögel“ des Soester Künstlers Fritz Risken, eine der "Wegmarken" in der Soester Börde
Die „Galgenvögel“ des Soester Künstlers Fritz Risken, eine der "Wegmarken" in der Soester Börde

Vom Möhnesee kommend lohnt sich immer ein Stopp auf dem Haarstrang, z.B. auf einer der Autobahnbrücken. Hier hat man einen traumhaften Blick auf die berühmte Turmsilhouette der alten Hansestadt Soest. Ihre Grünsandsteintürme ragen aus grünen Baumwipfeln hervor und weisen den Weg in eine Stadt mit über 1000jähriger Geschichte. Doch auch ringsum in der Soester Börde gibt es Besonderes zu entdecken.

Richtung Westen entlang der B1 sollte man einen Abstecher in den Ortsteil Ostönnen machen. Hier befindet sich in der Andreaskirche die älteste bespielbare Orgel der Welt. Mit etwas Glück erreicht man unter der Telefonnummer 02928/465 häufig jemanden, der die Tür aufschließt. Sonst ist die Kirche jeden zweiten Samstag im Monat von 15 bis 16 Uhr geöffnet. Auf dem Rückweg kann man einen Blick auf das ehemalige Kloster Paradiese werfen, das heute eine Krebsklinik beherbergt. Wer jetzt schon eine kleine Kaffeepause einlegen möchte, ist auf dem Hof von Behrens-Witteborg in Ampen, direkt an der B1 in der Ortsmitte gelegen, bei frisch gebackenem Kuchen gut aufgehoben. Anschließend kann man dann gut gestärkt auf dem Amper Kulturpfad dank guter Wegweisung, zahlreicher Erläuterungen und Schautafeln auf Entdeckungstour der Dorfgeschichte gehen, die sicherlich stellvertretend für viele Bördedörfer steht. Hierbei trifft man nördlich der B1 und weithin sichtbar u.a. auch auf die „Galgenvögel“ eine Skulptur des Soester Künstlers Fritz Risken. Das Werk gehört zu den sogenannten Wegmarken in der Soester Börde.

Tipp: Bei den Wegmarken handelt es sich um 11 völlig unterschiedliche Kunstwerke, die sich Kunstinteressierte in der Börde (westlich und südlich von Soest) in der freien Natur anschauen können. Denn ein uralter Handelsweg, der Hellweg, führt durch die Börde. Hier benötigte man seit jeher Orientierungshilfen, Meilensteine, Wegmarken. Sie halfen dem Reisenden, zeigten ihm woher er kam, wo es hinging und welche Alternativen es gab. Zudem sind es Orte zum Verweilen in freier Natur, die dazu einladen, dem Körper Rast zu gönnen und dem Geist Erfrischung. Weitere Infos unter: www.wegmarken.org.

Adressen:

Andreaskirche
Soest-Ostönnen
www.ostoennen.de

Kloster Paradiese
Im Stiftsfeld 1
 59494 Soest
www.kloster-paradiese.de

Hof Behrens-Witteborg
Schwefer Straße 5
59494 Soest-Ampen
Tel.: 02921-9818989
info@behrens-witteborg.de
www.behrens-witteborg.de

Öffnungszeiten
Mi. - Fr.:               18 - 22 Uhr
Sa.:                      15 - 22 Uhr
So. und Feiertage: 12 - 21 Uhr

Reisedatum nicht bekannt

 

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